Hallo,ich kann nicht mehr mit meinem Alkohol und Kokainsüchtigen Partner umgehen.Er trinkt jeden Tag Whisky,mindestens eine halbe Flasche bis mehr als 1 Flasche.Er kokst täglich und kifft. Er ist überall beliebt und hat sein Leben,Job und Familie im Griff.Ich halte das aber nicht mehr aus.Trennung kommt nicht in Frage,da wir ein Kind haben und ich ihm niemals das Kind über längere Zeit überlassen könnte.Will mich nicht auf ei n Psychostreit ums Kind einlasse.Er würde durchdrehen.War schon oft der Fall als ich ihn verlassen wollte.Aber vor dem kesb gibt er den Vorzeigefamilienvater.Niemand glaubt mir wie er sein kann wenn er im Rausch wütet.Was soll ich machen????

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Es ist fast unmöglich, Ihre familiäre Situation mit so wenigen Angaben einzuschätzen. Daher wäre eigentlich eine persönliche E-Mailberatung bei SafeZone oder eine Beratung in einer Beratungsstelle besser geeignet, um herauszufinden, welches die nächsten Schritte sein könnten.

Trotzdem möchte ich Ihnen meine Gedanken anbieten, in der Hoffnung, dass Sie etwas damit anfangen können.

Kann es sein, dass Ihre Trennungsversuche bislang eher etwas zaghaft waren. Auf der einen Seite wollten Sie sich trennen, auf der anderen eher nicht. Die Aussicht, als alleinerziehende Mutter zu leben, macht Ihnen vielleicht Angst. Könnte es jedoch nicht sein, dass es Ihnen und Ihrem Kind nach einer Trennung besser gehen könnte als in der aktuellen Situation mit dem Streit und dem konsumierenden Partner bzw. Vater? Sicherlich ist es keine gute Idee, sich überstürzt aus einem Streit heraus zu trennen. Vielleicht ginge es eher darum, als erstes eine Trennung gedanklich durchzuspielen. Wie wäre es, alleine mit dem Kind zu leben? Gibt es Menschen, die Sie bei der Betreuung unterstützen könnten, Freunde, die Sie besuchen würden und mit denen Sie reden könnten? Wie würde Ihre Arbeitssituation dann aussehen? Wer könnte Ihnen beim Umzug und der Einrichtung der Wohnung helfen? Wie würden Sie sich den Kontakt Ihres Kindes zum Vater wünschen? Danach könnten Sie allenfalls beginnen, eine Trennung zu planen d.h. eine Wohnung zu suchen. Sicherlich kann auch die KESB Sie bei der Umsetzung der Trennung beraten oder das Sozialamt, falls Sie kein eigenes Einkommen haben. Vielleicht gibt es auch jemanden, der Sie mit Ihrem Kind für eine Zeitlang aufnimmt. Sicherlich könnte es guttun, wenn Sie eine Person haben, mit der Sie regelmässig reden könnten und die Sie in diesem Prozess unterstützt. Die Suchtberatung in Ihrer Nähe kann Ihnen hier behilflich sein: https://suchtindex.infodrog.ch/de


Fragen von Angehörigen

Wie kann ich meinem spielsüchtigen Schwager helfen? Er hat sich von seinen Eltern und gemeinsamen Freunden Geld geliehen. Meine Schwester hat mir ihr Herz ausgeschüttet. Er hat zwar einen Termin in der Suchtberatung, aber wir befürchten, dass er das wichtigste dort verschweigen wird.

Hallo, ich war 10 Jahre mit einem drogenabhängigen Mann zusammen und bin mittlerweile getrennt, allerdings haben wir noch Kontakt. Die Beziehung war sehr einseitig, da er die Zeit, wann wir uns gesehen haben und wie lange, bestimmt hat. Ich selbst habe erst nach ca. 6 Jahren Beziehung und vielen Tränen gemerkt, dass ich mit ihm meine Kindheit wiederhole und eine Trauma Therapie begonnen Hier habe ich gelernt mich zu fühlen, meine Bedürfnisse auszudrücken und mich selbst zu regulieren. Durch meine Entwicklung und ausdrucken meiner Wünsche kam es dann vermerkt zu Streits, die für mich mit verbaler Gewalt und Gefühlskälte endeten. Daraufhin folge tsgelanges Schweigen seinerseits. Anfangs habe ich noch mit Trennung gedroht, welches ich damals aber nicht umgesetzt habe. Als ich merke, dass ich mich trennen muss und meine Therapie zu Ende war, habe ich viel im Internet gelesen und auch noch eine weitere Therapie angefangen, die ich jetzt noch mache. Trotzdem lasse ich ihn nicht ganz los. Meine Frage nun: Er kosumiert täglich mehrfach Cannabis aus der Bong und mehrmals die Woche bis mehrmals täglich Speed. Vor der Arbeit Speed, nach der Arbeit Cannabis, meist dann wieder Abend Speed, wenn er noch was erledigen muss und vor den Schlafen wieder Cannabis. Samstag schläft er meist bis nachmittag, hat nur Elan mit Speed und schlechte Laune. Sonntags würde er am liebsten bis abends schlafen. Frage ich nicht nach Treffen kommt sehr selten was von ihm. Ca. alle 1,5 Wochen. Wenn ich Zeit mit ihm möchte und er will nicht, gibt es keine Kompromisse. Er wirkt auf mich sehr kalt nach dem Konsum von Speed und zieht ohne Rücksicht auf mich seinen Tagesplan durch. Werde ich mal ärgerlich, wird er extrem wütend und bricht die Unterhaltung mit " verpiss dich " ab. Mittlerweile gehe ich dann. Habe aber eine starke Hilflosigkeitkeit, da ich weiß jetzt kommt sein Tagelanges schweigen wieder. Ist es möglich, dass allein der Drogenkonsum dieses Verhalten bei ihm erzeugt? Erkennt sich jemand als Konsument ode ehemaliger Konsument in der Schilderung wieder? Ich versuchen ihn immer noch zu verstehen..... Lieben Dank

Meine Mama trinkt. Sie hatte eine Fehlgeburt und Depressionen. Es ist schwierig, mit ihr darüber zu reden, weil sie es nicht wahrhaben will. Was kann ich machen, bzw. hat jemand auch so Erfahrungen?

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