Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgende Frage: Ich habe in meiner Jugend exzessiv Alkohol getrunken und auch eine Zeit lang Marihuana geraucht. Seit nunmehr 10 Jahren trinke und rauch ich nicht mehr, versuche mich gesund zu ernähren und viel zu trinken. Jedoch merke ich seit einiger Zeit kognitive Einschränkungen. Können das Spätfolgen vom Alkoholkonsum aus der Vergangenheit sein, obwohl dies schon sehr lange zurückliegt? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen Berthold

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Sehr geehrter Berthold

Sie haben etwas Ausserordentliches geschafft. Sie haben ihren gesundheitsschädigenden Alkohol- und Marihuanakonsum ganz aufgegeben und stattdessen ein gesundes Leben geführt. Nun bemerken Sie aber in letzter Zeit, dass Sie kognitiv nicht mehr so leistungsstark sind wie früher und Sie befürchten, dass es sich dabei um Spätfolgen ihres früheren Lebensstils handeln könnte.

Fachleute sind sich einig, dass sich Betroffene nach drei Jahren Abstinenz körperlich und geistig auf ein bestmögliches Niveau regeneriert haben sollten, vorausgesetzt die Schädigung durch den Konsum war noch nicht so stark ausgeprägt, wie es zum Beispiel bei einer Alkoholdemenz der Fall sein kann. Bei Ihnen kann eine solche Erkrankung aber ausgeschlossen werden.

Unbekannt ist hingegen die Beobachtung, dass nach der vollständigen Regeneration und einer Phase der Gesundheit plötzlich wieder Symptome des Abbaus auftreten, die mit dem früheren Konsum in Verbindung gebracht werden könnten. Trotzdem beobachten Sie an sich selber Veränderungen in der kognitiven Leistungsstärke die Sie beunruhigen. Deshalb wäre es sicher sinnvoll, wenn Sie das Gespräch mit einem Arzt suchen. Erinnerungslücken, Wortfindungsstörungen und andere Anzeichen kognitiver Einbussen können auf vielerlei Ursachen zurückgehen und es ist sicher sinnvoll, diese Ursachen aufzuspüren, damit Sie die richtige Behandlung erhalten.

Mit anderen Worten: Die Suchtberatung kann Ihnen in Ihrer Fragestellung kaum weiterhelfen. Hingegen kann eine sorgfältige medizinische Abklärung Aufschluss über die Gründe Ihrer Beschwerden geben.

Mit freundlichen Grüssen

SafeZone-Sara


Fragen von Betroffenen

Hallo Ich habe Freitag 1 g amphitamin gezogen und bin seit dem die ganze Zeit am Wasser trinken, blasen und Nieren Tee, grüner Tee, Zitronensaft usw. Wenn ich am Montag verwässerten urin abgebe, wird es noch was anzeigen?

Ich trinke trotz guten Vorsätzen immer wieder viel zu viel. Wie kann ich mein Alkoholproblem meiner 8-jährigen Tochter erklären?

Ich habe mit meinem Freud das erste mal vor 3 Jahren Koks genommen. Seitdem nehmen wir es mehr oder weniger relgelmässig jeweils am Wochenende. Ein Faktor ist sicherlich, dass der Sex dann einfach super ist und lange dauert. Nur habe ich in letzter Zeit immer öfters mal heimlich ein paar Lines mehr genommen als mein Freund, wenn er nicht zugesehen hat. Ich möchte dies auch nicht heimlich tun aber er hat schon einige Jahre vor unserer Beziehung konsumiert und ist deshalb auch erfahrener und kann auch von selbst sagen „jetzt reichts“. Nun hat er mich heute dabei erwischt, dass ich mehr genommen habe und ist mega sauer. Ich weiss nicht was ich machen soll, wir sind schon 5 Jahre zusammen und ich möchte unsere Beziehung nicht aufs Spiel setzen wegen so etwas… aber ich nehme einfach gerne ein bisschen mehr als er. Wie soll ich vorgehen?

Möchten Sie jemanden, dem Sie sich anvertrauen können oder der Sie berät?

Wir sind in einer anonymen Online-Beratung für Sie da.