Sucht nach übermässiger sexueller Befriedigung (Chats, Filme, Real)
Hallo zusammen
Ich musste mir kürzlich selbst eingestehen, dass ich ein sehr hohes Suchtpotential für sexuelle Bedürfnisse aufweise. Ich bin seit längerem in einer Beziehung, schreibe/chatte jedoch trotzdem auf sexueller Basis mit fremden Frauen oder schaue übermässig viel Pornos. Das alles entwickelte sich in den letzten Monaten/Jahren regelrecht zu einem Zwang, ich genoss nicht mehr, ich konsumierte. Auch das Sexleben mit meiner Freundin wurde immer intensiver, öfter, härter, versauter. Hätte ich vor einigen Wochen im "bedürftigen" Zustand so darüber geschrieben, ich wäre 10min später aufgeheizt in einem Internet Chat gesessen. Seit meinem Eingeständnis ekelt es mich an, ich schäme mich sehr, kann mich kaum im Spiegel betrachten und sehe es sogar als komplettes Tabu, mich selbst anzufassen. Kennt jemand ähnliche Situationen oder fühlt sich annähernd angesprochen? Gerne nehme ich Ratschläge oder auch kritische Meinungen entgegen.
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Guten Tag swissness - Herzliche willkommen im Forum von SafeZone!
Sie beschreiben sich als süchtig nach sexueller Befriedigung. Sie beschreiben, wie Sie immer mehr ins Konsumieren statt ins Geniessen gerieten. Nun haben Sie den ersten Schritt gemacht und erkannt, dass das Verhalten Ihnen nicht mehr guttut. Der erste Schritt zu einer Verhaltensänderung ist ja sicher der, zu erkennen, was problematisch daran ist. Sicher kennen auch andere User diese Probleme.
Ich denke, eine persönliche Beratung für Sie könnte ganz wichtig sein, vor allem deshalb, weil Sie sich nun selber ablehnen. Das ist nicht nötig. Ich kann Ihnen empfehlen, sich bei der Mailberatung von Safe Zone zu melden oder sich unter „Hilfe vor Ort“ eine persönliche Beratung zu suchen.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft und Mut, noch weitere Schritte zu tun!
Freundliche Grüsse
SafeZone-Frieda
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Hallo Ich bin Zuviel und zu lange in den Soziale dienste (Facebook/ Twitch / Instagram) unterwegs. Sobald ich am Handy bin, habe ich wie ein Tunnelblick und komme nur noch schwer wieder los. Sobald ich am Handy sitze, bekomme ich wie ein Tunnelblick und ich höre meine Umgebung auch nicht mehr. Mir fällt es auch schwer eine grenze zu setzen, wie lange ich am Handy sein soll. Bei den Reels sagt man sich immer wieder noch eins und dann ist Schluss. Da ich dies jedoch immer wieder sage und dann 1h später immer noch schaue, durch das verbringe ich immer mehr zeit in den Sozialen diensten. Nun habe ich eingesehen, dass dies ein Problem ist und das ich etwas ändern muss. Was für Möglichkeiten gibt es für dies wieder in den Griff zu bekommen? Wie kann man die Spirale des online Konsum durchbrechen und sich auf andere wichtiger Sachen Fokussieren?
Meine Mutter hatte früher ein Alkoholproblem. Heute trinkt sie nicht mehr, sie ist aber kaufsüchtig geworden. Da sie viel Geld hat, leidet niemand darunter. Seit vier Jahren geht sie regelmässig in die Suchtberatung. Verändern tut sich an ihrer Kaufsucht aber nichts. Ich finde das frustrierend.
Seit Längerem schaue ich jeden Tag mehrere Stunden lang Sexfilme und Bilder im Internet an und befriedige mich dabei selbst. Ich bin süchtig danach und würde gerne damit aufhören. Was kann ich tun?
Mehr Fragen zur Onlinesucht
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Weil ich viel häufiger Sex will als meine Freundin findet sie, dass ich sexsüchtig bin. Ab wann kann man von einer Sexsucht sprechen?
Wunderschönen guten Morgen an die Community, ich wende mich heute an euch weil ich nun langsam mit meinem Rat am Ende bin und durch einige Beiträge hier mir Antworten verschaffen will. Es geht um Exotik Chats und auch mein mittlerweile schon krampfhaftes Verlangen diese zu führen. Nun es hat vor gut 10-12 Jahren angefangen. Nichts wildes, man probiert sich aus, geht ins Internet und sieht solche Plattformen und sagt sich, warum nicht. Es belief sich soweit das Recht hohe Beträge bezahlt wurden um diese Kommunikationen weiter zu führen. Über die Jahre hat sich und auch wenn es richtig blöd klingt eine Sucht entwickelt die 2 Beziehungen zerstörte und meine jetzige Ehe sehr belastet. Meine Frau glaubt mir auch dies keinen funken, das es Absicht ist was ich betreibe, zu meiner eigenen Empfindung, wenn ich auf diesen Portalen unterwegs bin auch diese seit mehreren Tagen manchmal Wochen nicht nutze, kommt irgendwann dieser drang wieder zu schreiben, Bilder zu tauschen und auch wenn ich mir selber sage, das waren wieder 50€ sagt mir etwas anderes in mir MACH WEITER. Es lässt sich echt schwer beschreiben, nun gestern hat meine Frau einen weiteren Chat gefunden und ich habe dazu auch nicht mehr gesagt woe die 3 male davor, das ich ein problem habe, es auch immer in den griff bekomme und dann doch wieder schwach werde. Hab mich jetzt schon mit sehr vielen Sachen von Meditation bis hin zu Routinen um dem entgegen zu wirken auseinander gesetzt, Foren, Podcasts zu sexualsucht mir angehört aber ich komme davon einfach nicht los. In meiner Ehe sind auch 2 Kinder mit involviert und ich will für meine Familie damit endlich aufhören mit diesem Sch***. Ich bedanke mich schonmal vorab für die Hilfe und vlt gibt es ja andere denen es auch so geht. Vielen Dank
Fragen von Betroffenen
Meine Tochter mein ich trinke Zuviel! Ich habe auch das Gefühl langsam ! Es ist etwa eine Flasche Wein am Tag fast jeden Tag! Bin ich deswegen alkoholsüchtig ?
Drogenwirkung: Seit ca einem Jahr wirkt Kokain und Amphetamin bei mir nicht mehr richtig, MDMA aber schon. Warum ist das so?
Hallo zusammen, ich konsumiere ab und zu am Wochenende Amphetamine (Speed), es gibt viele Auswirkungen auf den Körper und vor allem auf die Psyche des Konsumenten. Angefangen habe ich damit vor ca.2,5/3 Jahren. Es ist kein regelmäßiger Konsum und vor allem nicht alleine. Ich habe festgestellt, dass ich noch nie längerfristige Nebenwirkungen gespürt habe, wie zum Beispiel Depressionen, Aggressivität, leichte Veränderung der Persönlichkeit oder wovon ich schon häufig gehört habe, das Defizit im Umgang mit Menschen, zum Beispiel beim Einkaufen, wenn es darum geht mit fremden Menschen zu sprechen. Auch von körperlichen Defiziten bin ich bisher verschont worden. Dazu muss ich noch sagen, dass es auch häufiger vorgekommen ist, dass ich mehrere Wochenenden hintereinander/mehrmals an einem Wochenende etwas konsumiert habe und die Toleranzgrenze dabei auch schon angestiegen ist, also ein Indiz für zu häufigen Konsum. Trotz dessen, habe ich noch keine Erfahrung mit solchen Auswirkungen gemacht und meine Frage ist, ob das jemandem auch so geht und ob mein Körper/meine Psyche mit chemischen Drogen besser umgehen kann (baut er die Substanz besser/schneller ab? ), als es bei anderen der Fall ist. Oft hört man davon, dass man eine gesunde Psyche haben sollte und man besser von allem Chemischen und Psychoaktivem Abstand halten sollte (klar, man sollte auch so eigentlich nicht unbedingt konsumieren!), wenn man nicht fest im Leben steht, aber ehrlich gesagt, bin ich was das angeht, keine besonders stabile Person und deshalb bin ich sehr gespannt, was eure Antworten hierzu sind. --> Ich will hiermit NICHT den Konsum von Drogen verharmlosen, ich bin mir über langfristige Folgen bewusst und was Drogen im allgemeinen mit einem verursachen können! Es kann immer vorkommen, dass etwas schief geht und man in ein tiefes Loch fällt, auch bei mir persönlich schließe ich das nicht aus, Drogen sind unberechenbar! Danke schon mal im Voraus, vielleicht kennt sich ja jemand gut mit diesem Thema aus :) Mit freundlichen Grüßen