Wie kann ich mein Alkoholproblem lösen?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Den ersten Schritt dazu haben Sie bereits getan. Sie haben sich Ihr Alkoholproblem eingestanden. Der nächste Schritt besteht sinnvollerweise darin, das Gespräch zu suchen und sich Unterstützung zu holen. Das kann mit Hilfe eines Arztes / einer Ärztin, einer Suchtberatungsstelle oder – falls Sie noch Zeit brauchen, um das Thema mit einer realen Person zu besprechen – mit Hilfe der Mailberatung von SafeZone geschehen. Manchmal ist es auch nötig, dass mehrere Fachpersonen aus verschiedenen Bereichen (also z.B. Arzt und Suchtberatung) in den Prozess einbezogen werden sollten.

Wie genau der weitere Weg aussieht, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden, denn es gibt kein Patentrezept dafür. Jeder und jede Betroffene hat ganz eigene Gründe die zum übermässigen Konsum von Alkohol führten. Diese aufzuspüren und zu verarbeiten ist die Aufgabe die es zu lösen gilt. Was dafür nötig ist, ist eine gehörige Portion Mut zur Veränderung.

Der Verzicht auf Alkohol kann zu Beginn schwierig sein, hat aber auch gute Seiten. Sie haben einen klaren Kopf, mehr Kraft und Energie, besseren Schlaf und vieles mehr. Versuchen Sie so viel Positives wie möglich aus der Nüchternheit mitzunehmen und zu geniessen. Eine optimistische Einstellung einer anderen, neuen Realität gegenüber ist auf jeden Fall hilfreich. Wir wünschen gutes Gelingen!


Mehr Fragen zu Alkohol

Mein 22jähriges Göttikind lebt viele Kilometer entfernt im Ausland und hat mich vor einiger Zeit besucht. Wir pflegen ein herzliches und vertrauensvolles Verhältnis. Mein Göttikind habe ich wegen Corona viele Monate nicht gesehen. Beim Besuch fiel mir seine Gewichtsabnahme und sein extrem überschwängliches Auftreten auf. Ausserdem ging es mit bekannten Gleichaltrigen in den Ausgang, feierte bis zum nächsten Vormittag und kam Sturz betrunken heim und übergab sich zunächst. Mein Göttikind erzählte z.B. auch von Personen aus ihrem Bekanntenkreis daheim, die „harten“ Drogen konsumierten und verkauften. Wenige Wochen später besuchte ich mein Göttikind. Der Zustand war diesmal besorgniserregend: die Party am Vortag und die Arbeitswoche haben ihm so schwer zu schaffen gemacht, dass mein Göttikind völlig ausgelaugt, geschwächt und extrem müde war. Ich habe mein Göttikind noch nie so erlebt! Nun habe ich aber über ein Geschwisterteil meines Göttikindes erfahren, dass es wohl neben Cannabis auch Kokain konsumieren würde. Plötzlich sah ich die o.g. Zustände bei den 2 Treffen in einem anderen Licht. Das Geschwisterteil musste ich versprechen, die Eltern nicht zu kontaktieren. Denn es hat bereits Ärger von allen Seiten erhalten, als es den Verdacht gegenüber den Eltern und meinem Göttikind aussprach. Ich fragte bei den hiesigen Bekannten nach und sie bestätigten mir, dass mein Göttikind ihnen von seinem Kokainkonsum erzählte. Ich frag mich nun, was ich tun kann. Welche Möglichkeiten gibt es für nahestehende Bezugspersonen, bei Verdacht auf Drogenkonsum die Betroffenen darauf anzusprechen. Mein Göttikind hat es gegenüber ihrer Familie strikt abgestritten. Was kann ich tun? Muss ich auf dieser weiten Entfernung abwarten und aushalten, dass sich mein Verdacht erhärtet und mir die Hände gebunden sind? Normalerweise rede ich sehr offen und bin transparent mit ihm. Aber hier hab ich das Gefühl, dass ich auf Ärger und Ablehnung stosse, wenn ich meine Sorge anspreche. Um einen Tipp wäre ich sehr dankbar…

Meine Partnerin hat einen (in meinen Augen) risikoreichen Alkoholkonsum. Beim essen mit Freunden werden gerne mal 5-8 Standardeinheiten konsumiert. Konzerte/Festivals/Mädels-Ausgang sind undenkbar ohne Konsum. Dabei wird nicht auf die Menge geachtet, sondern getrunken „so lange ich Lust darauf habe. Ich möchte meine Konsum nicht begrenzen und zählen, wie viele Drinks ich nehme“. Bei Gesprächen kommen wir nicht weiter. Sie fühlt sich „eingeengt“ und nicht akzeptiert. Das trinken und betrinken gehöre nun mal zu ihr, das sei ein Teil von ihr. Sie möchte ihr Verhalten nicht ändern, ich kann meine Meinung nicht ändern und ihr Trinkverhalten gutheissen/akzeptieren. Wie kann eine solche Situation gelöst werden?

Ein Arbeitskollege hat mich um 1‘000 Franken angepumpt. Ein anderer Mitarbeiter lieh ihm gerade erst 2‘000 Franken. Die Begründung (ausstehende Krankenkassenrückzahlung) dünkt mich fadenscheinig, denn er verdient gut, ist alleinstehend. Könnte er ein Suchtproblem haben? Was tun, wie reagieren?

Fragen von Betroffenen

Nach dem Lebens Krise ist Alkohol Konsum bei mir eine Gewohnheit geworden. Ich bin Pflegerin in Ausbildung, bin ich Täglich unten Stress .Am Abend nach dem Arbeit ich trinke Flasche Rose. Dan kann ich schlafen. Nexte Tag gehe ich ohne Problem zur Arbeit. Ich kann nicht mehr meine Frei Zeit ohne Rose Geniessen. Was soll ich machen?

Drogenwirkung: Seit ca einem Jahr wirkt Kokain und Amphetamin bei mir nicht mehr richtig, MDMA aber schon. Warum ist das so?

Ich shoppe oft und manchmal mehr, als ich mir eigentlich leisten kann. Woran erkenne ich, ob ich kaufsüchtig bin?

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