Wir haben Kleinkinder und mein Partner hat Alkoholprobleme. Was kann ich tun ich als nicht trinkender Elternteil?
Hallo euch allen :)
als erste, tut mir leid für die Fehler die im Text vorhanden sein werden.. Ich habe leider auf italienisch noch nichts über das Thema alcohol was gefunden..
meine Geschichte best möglich "kurz gefasst": seit 3 Jahre war ich mit einem Alkoholiker zusammen. Am Anfang hab ich alles nicht so wirklich gecheckt, ich hab nur seine schöne Seite gesehen, wie süß, romantisch, sensibel usw er sein kann. Das waren aber nur die erste 2/3 Monate.
Ich hatte ihm gesagt das er Hilfe suchen müsste.. machte er.. Er hat für eine Weile (5 Monate vlcht) Medikamente genommen.. Dann hat alles von vorne angefangen.. wieder hab ich ihn gebeten was zu machen.. Er schaffte alleine wieder für eine Weile nicht mehr zu trinken.. Danach hat schon wieder alles von vorne angefangen.
Die ständige lügen, Vorwürfe, was vorhalten, Drohungen, ständig was verlangen und nichts geben, Aggressivität usw..
Die Angst "soll ich es machen / nicht machen... Soll ich es sagen / nicht sagen" oder genau zu wissen das die schöne Zeit bald zu ende geht weil seine Phase wieder da ist..
Die letzte zeit habe ich was erfahren, er hat mir was gesagt, und das war für mich das Endpunkt für alles. (wobei ich noch Gefühle für ihn habe, aber meine beide Tochter sind mir wichtiger.. Ich mag nicht das sie jemand wie er finden / suchen werden, weil fur sie das alles als Normalität gesehen ist)
und habe endlich geschafft (nicht schon zu sagen aber wahr) ihm zu sagen das es jetzt wirklich aus ist.
Meine große Tochter (15) hatte auch Angst von seinen verhalten.. anrufe und Nachrichten um jede zeit.. Warten unten wo.ich wohne.. Das war auch ein ganz wichtige Punkt mit ihm Schluss zu machen.
Die frage ist wegen meiner kleine Tochter, sie wird im Oktober 1 Jahr und wie kann ich mit ihr machen, damit sie nicht zu viel leiden wird?
Bis jetzt kennt nur sein Papà wenn er nüchtern ist, sie wird nie kennen das er nach Hause betrunken kommt..
Eine Regel ist "wenn du fett bist, siehst du sie nicht" und er soll schauen das er nicht zu stark nach Bier riecht wenn er die kleine sieht.. (das geht leider nicht immer..).
Wie kann ich am besten mit ihr umgehen?
Oder Sie schützen? Die Oma ist auch nicht ohne.. Sie wird sicher später zu ihr sagen "dein Papa hat dich und deine Mamma eh geliebt, er wollte mit dir zeit verbringen er wollte mit euch eine schöne Familie haben und glücklich sein, aber deine Mamma wollte nicht".. Sie ist leider sehr manipulativ und hat immer eine ausrede für das trinken des Vaters meiner Tochter.. "er ist so arm, er hat Pech mit den Frauen, er ist ja lustig wenn er trinkt, es ist ja normal das er trinkt, weil du das gemacht hast.." (typisch co- Alkoholiker)..
Ich Weiss auch nicht ob er in unserem Leben bleiben wird, (wenn ich erlich bin - ja egoistisch von mir - würde mich freuen wenn er verschwinden würde, weil er wird die kleine genauso wie mich behandeln, und ich will es nicht) jetzt nutzt er die kleine als ausrede mich zu sehen, und Kontakt mit mir zu haben.. Oder für die "ich bin so arm" Rolle..
Wenn er mit uns ist, ist er ganz okay.. süß, lieb, aufmerksam .. Man würde ihn nicht ansehen wie er auch sein kann.. (ich Weiss es aber.. Leider..)
Jede Info oder Rat ist willkommen.. Ich möchte nur das beste, für jede.. überhaupt für die kleine..
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Guten Tag SoleLuna
Herzlich willkommen im Forum von Safe Zone
Obwohl Ihre Muttersprache nicht Deutsch ist, beschreiben Sie Ihre Situation der letzten drei Jahre sehr verständlich und gut nachvollziehbar.
Sie haben sich vor drei Jahren in einen Mann verliebt und nur seine schönen Seiten gesehen. Nach wenigen Monaten haben Sie gemerkt, dass er Alkoholiker ist und Sie haben ihn aufgefordert, etwas dagegen zu unternehmen. Das hat er auch versucht, aber bis jetzt ist er immer wieder zum Trinken zurückgekehrt.
Ihr Mann scheint aber nicht nur beim Trinken die Grenzen nicht einhalten zu können. Dazu kamen Anrufe Tag und Nacht, Drohungen, Aggressivität etc. Schliesslich waren Sie gezwungen, sich von ihm zu trennen um sich und ihre Kinder zu schützen. Diesen Schritt haben Sie bereits gemacht. Bravo!
Dennoch ist der Kontakt nicht ganz abgebrochen. Der Vater darf seine kleine Tochter regelmässig sehen. Dies bereitet Ihnen Sorgen. Was können Sie tun, damit die Kleine möglichst wenig vom süchtigen Teil ihres Vaters beeinflusst wird und sie sich gut und gesund entwickeln kann?
Sicher gibt es viele Frauen und Männer, die Ihre Situation auf ähnliche Weise selbst erlebt haben. Ich hoffe es treffen Erfahrungsberichte ein, die Ihnen Mut geben und Sie stärken. Darüber hinaus empfehle ich Ihnen, sich in einer Angehörigenberatung Hilfe zu holen. Eine Begleitung über einen längeren Zeitraum kann Ihnen viel bringen und Ihnen Sicherheit vermitteln im Umgang mit der Familiensituation.
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