Ich kiffe jedes Wochenende. Kann man deshalb sagen, dass ich süchtig bin?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Neben Konsummenge und –häufigkeit gibt es weitere Faktoren, die eine Suchtentwicklung begünstigen. So sind beispielsweise Jugendliche stärker gefährdet als Erwachsene, weil ihr Gehirn noch nicht ausgereift ist. Psychische Probleme, belastende Familienverhältnisse, fehlende berufliche Perspektiven und ähnliche Schwierigkeiten erhöhen das Abhängigkeitsrisiko.

Eine Abhängigkeit entsteht jedoch nicht von einem Tag auf den anderen, sondern ist das Resultat einer meist länger dauernden Entwicklung. Am Anfang steht gelegentlicher Konsum aus Experimentierlust, Spass oder Neugierde, Mitmachen in der Clique. Über die Gewöhnung - wenn das Kiffen beispielsweise fix zu einem gelungenen Wochenende gehört - und das missbräuchliche Kiffen bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit kann es schliesslich zu einer Abhängigkeit kommen.

In deinem Fall stellt sich die Frage, ob bereits eine Gewöhnung eingetreten ist. Am einfachsten findest du das heraus, indem du mal ein oder, noch besser, ein paar Wochenende nichts konsumierst. Vielleicht ist das gar kein Problem. Möglicherweise stellst du jedoch fest, dass es dir ganz schön schwerfällt, weil ohne das Kiffen etwas fehlt. Letzteres wäre ein Hinweis, dass du deinen Cannabiskonsum überdenken solltest.

Wenn du genauer herausfinden willst, wie es mit einer Suchtgefährdung aussieht empfehle ich dir, einen Selbsttest auf unserer Website, https://www.safezone.ch/selbsttests.html auszufüllen. Oder du meldest dich unter https://beratung.safezone.ch/views/mailberatung/index.html für eine Mailberatung an, um deine persönliche Situation mit einer Fachperson anzuschauen.


Fragen von Betroffenen

Hallo Ich hatte ein Alkohol problem und trinke selten noch Alkohol, an einem Fest zum Beispiel, aber nicht mehr heimlich wie zu dieser Zeit. Nun ist es so, dass ich seit Wochen immer wieder Kopfschmerzen habe und gestern so schlimm, dass ich innerhalb kurzer Zeit, zwei Tabletten genommen habe und dadurch etwas benommen war. Nun denkt meine Familie, dass ich getrunken habe. Wie kann ich beweisen, dass es nicht so ist? Ich möchte ihnen beweisen, dass ich nicht mehr trinke, weiss aber nicht wie. Habt ihr Tipps

Nach Silvester wollte ich zwei Monate lang nichts trinken. Letzte Woche habe ich dann unter Freunden doch mit einem Glas Prosecco angestossen. Es fiel mir danach sehr schwer, auf das zweite Glas zu verzichten. Wieso ist das so schwierig?

Hallo Forum, ich habe schon ein paar Fragen diesbezüglich durchgelesen aber ich bin noch auf keine richtige Antwort gestoßen. Ich konsumiere seid mehr als 10 Jahren Speed. Am Anfang war es eher nur am WE und seit ca 3 Jahren wurde es täglich. Mittlerweile kenn ich gar kein richtig drauf sein mehr. Ich konsumiere manchmal am Tag bis zu 5 Gramm ohne eine Wirkung zu erzielen. Ich nehme es über die Nase auf und mache mir Kapsel fertig, ich habe dann meistens ein kurzen Anstieg meiner Körpertemperatur aber das klingt nach kurzer Zeit wieder ab. Meistens kann ich danach schon was essen, schlafen etc. Alles was sonst nicht möglich war. Ich habe am Anfang nur 1 Gramm für ein ganzes WE gebraucht und war noch Std nach letzter Line wach. Mittlerweile könnte ich mich nach dem ziehen direkt hinlegen. Kann es passieren das der Körper eine totale Toleranz gegen Amphetamine herstellt ? Wie gerade beschrieben eine leichte Veränderung merke ich aber ich kann nach dem ziehen schlafen, essen und ein drauf sein kenn ich gar nicht mehr. Mfg

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