Hallo,bin verzweifelt,mein Sohn ist fasst20 und nimmt Drogen seid er 14 ist. Und angefangen mit Canabis und nahm mit 15 mal Anvitamine aber nicht lang Weiter hings mit Canabis und alkohol mitlerweile hör ivh das er tapletten nimmt mit alkohol canabis und wer weis sonst noch was. Er war schin bei einer drogenberatung er war 6 Monate in Therapie Ich weis nicht mehr was ich tun soll ,bei ins zu hause gibs regeln und an die hällt er sich noch gut aber er arbeitet nicht,will keine ausbildung hat Beziehungsprobleme seine erste freundin konsumierte mit und sie liebte er überalles und due jetzige macht abi nimmt keine Drogen weis was sie will,aber sagte zu ihr sie muss ihm das deutlich sagen und handeln Da sie ihn sehr liebt ,fällt es ihr schwer und ich untetstütze sie auch ,da es evtl.die letzte hoffnung ist ihm zu sagen du so nicht endweder oder. Aber was kann ivj sonst tun?????? Bitte hilft mir mein Kind zu retten

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Die Verzweiflung, die der Drogenkonsum Ihres Sohnes bei Ihnen bewirkt, wird aus Ihren Zeilen les- und spürbar. Zunächst ging es vor allen Dingen um Cannabis, mittlerweile befürchten Sie, dass er auch andere Substanzen konsumiert. Je nach dem, wie die Beziehung zu dem eigenen Kind ist, was man mitbekommt, was man erzählt bekommt und wie man die Situation selbst einschätzt, treten Gefühle von Ohnmacht und Angst auf.

In engem Zusammenhang mit dem Substanzkonsum von jeder Person sollte die Frage stehen, wieso konsumiert wird. Geht es darum, Schwierigkeiten im Alltag zu bewältigen? Oder will die Person etwas verdrängen? Sollen die Drogen vielleicht mangelnde Beziehungen ersetzten oder Frust abbauen?

Ich Sohn ist bereits volljährig und trägt die Verantwortung für sein Tun und Handeln. Das können Sie ihm bei aller vorhandenen Verbundenheit und mütterlicher Liebe nicht abnehmen. Das heisst, Ihr Sohn muss sich eingestehen, dass sein Konsum auf die Dauer nicht gut sein kann und somit Handlungsbedarf besteht. Dazu ist es hilfreich und fair, wenn Sie und auch seine aktuelle Freundin kommunizieren, was Sie belastet und Ihre Zuversicht auf die Zukunft trübt. Ebenso sollte er aber auch das Gefühl bekommen, dass Sie Ihn genauso lieben, wie er ist und Sie in jedem Fall bereit sein werden, weiter Teil seines Lebens zu sein. Schlussendlich muss er entscheiden, ob und welche Schritte er bereit ist in Richtung einer Veränderung zu machen. Sprechen Sie ruhig auch all die Gedanken und Fragen aus, die Sie beschäftigen. Reden Sie über Ihre Wünsche, Beobachtungen und Sorgen. Versuchen Sie dies aber in einer ruhigen und vorher geplanten Situation und ohne Vorwürfe oder belehrende Hinweise zu machen. Am besten eignen sich Ich-Botschaften. Ich gebe Ihnen zum besseren Verständnis ein Beispiel: „Ich befürchte, deine Gesundheit leidet, wenn du weiterhin regelmässig konsumierst“ statt „Dein ständiger Konsum nervt mich und verursacht nichts als Probleme“. Denn wichtig ist, dass der Draht zu Ihrem Kind nicht abbricht. Nicht wahr?

Ich könnte mir gut vorstellen, dass für Sie als enge Angehörige eine Online-Beratung hier über die SafeZone-Plattform in Frage kommen könnten. Ein ausführlicherer Austausch zu Ihrem Anliegen könnte wertvoll sein. So können Sie herausfinden, welches Vorgehen für Sie passend und stimmig ist. Was meinen Sie?

Gerne lade ich Sie sonst ein uns hier noch einmal zu schreiben, falls Sie ein weiterführendes Beratungsgespräch als sinnvoll erachten oder wir Ihnen helfen können eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe, vor Ort, welche auch Angehörige berät, zu finden:

https://www.safezone.ch/de/beratung

Falls Sie weitere Tipps im Umgang mit Ihrem Sohn interessieren, empfehle ich Ihnen folgende Links:

https://www.nahestehende-und-sucht.ch/

https://drugscouts.de/de/page/%E2%80%9Ewir-m%C3%BCssen-reden%E2%80%9C

(auf dieser Seite finden Sie auch Erfahrungsberichte, was Eltern in ähnlichen Situationen ausprobiert haben)

https://www.safezone.ch/de/unterstuetzen


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Mein 22jähriges Göttikind lebt viele Kilometer entfernt im Ausland und hat mich vor einiger Zeit besucht. Wir pflegen ein herzliches und vertrauensvolles Verhältnis. Mein Göttikind habe ich wegen Corona viele Monate nicht gesehen. Beim Besuch fiel mir seine Gewichtsabnahme und sein extrem überschwängliches Auftreten auf. Ausserdem ging es mit bekannten Gleichaltrigen in den Ausgang, feierte bis zum nächsten Vormittag und kam Sturz betrunken heim und übergab sich zunächst. Mein Göttikind erzählte z.B. auch von Personen aus ihrem Bekanntenkreis daheim, die „harten“ Drogen konsumierten und verkauften. Wenige Wochen später besuchte ich mein Göttikind. Der Zustand war diesmal besorgniserregend: die Party am Vortag und die Arbeitswoche haben ihm so schwer zu schaffen gemacht, dass mein Göttikind völlig ausgelaugt, geschwächt und extrem müde war. Ich habe mein Göttikind noch nie so erlebt! Nun habe ich aber über ein Geschwisterteil meines Göttikindes erfahren, dass es wohl neben Cannabis auch Kokain konsumieren würde. Plötzlich sah ich die o.g. Zustände bei den 2 Treffen in einem anderen Licht. Das Geschwisterteil musste ich versprechen, die Eltern nicht zu kontaktieren. Denn es hat bereits Ärger von allen Seiten erhalten, als es den Verdacht gegenüber den Eltern und meinem Göttikind aussprach. Ich fragte bei den hiesigen Bekannten nach und sie bestätigten mir, dass mein Göttikind ihnen von seinem Kokainkonsum erzählte. Ich frag mich nun, was ich tun kann. Welche Möglichkeiten gibt es für nahestehende Bezugspersonen, bei Verdacht auf Drogenkonsum die Betroffenen darauf anzusprechen. Mein Göttikind hat es gegenüber ihrer Familie strikt abgestritten. Was kann ich tun? Muss ich auf dieser weiten Entfernung abwarten und aushalten, dass sich mein Verdacht erhärtet und mir die Hände gebunden sind? Normalerweise rede ich sehr offen und bin transparent mit ihm. Aber hier hab ich das Gefühl, dass ich auf Ärger und Ablehnung stosse, wenn ich meine Sorge anspreche. Um einen Tipp wäre ich sehr dankbar…

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Was sind eure Erfahrungen mit Kokainabhängigen und kennt ihr jemanden der es wirklich geschafft hat davon los zu kommen?

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