Gibt es eine Zeit, die man zwischen dem Konsum von MDMA verstreichen lassen soll, damit die Gefahr für Langzeitschäden Probleme sinkt? Also ist beispielsweise zu empfehlen, 6 Wochen zwischen der Einnahme minimal zu warten. (Unabhängig davon, dass man nicht regelmäßig konsumieren sollte)
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Herzlichen Dank Für Ihre Anfrage.
Sie möchten zwar ab und zu MDMA konsumieren, aber ohne unerwünschte Nebenwirkungen zu riskieren.
Ich vermute Sie haben sich schon mit den Safer Use Empfehlungen beschäftigt, denn Sie liegen mit Ihrer Vermutung richtig. Wenn Sie unter dem Link: https://checkit.wien/substanz/ecstasy-mdma/ Risikoreduzierung anwählen, kommen Sie zu der Empfehlung eine Pause von 4-6 Wochen zwischen den Konsumereignissen einzuhalten. Grund für diese Empfehlung ist der hohe Serotoninausstoss beim Konsum von MDMA, wodurch der Körper von seinem eigenen "Wohlfühlhormon" überflutet wird, was die als positiv erlebte Wirkung der Droge erklärt. Serotonin ist ein wichtiger Botenstoff des Nervensystems, der bei der Übertragung von Signalen im Gehirn eine grosse Rolle spielt und auch für Herz-Kreislauf-System und Darm bedeutend ist. Serotonin gilt als "Wohlfühlhormon", weil es nicht nur stimmungsaufhellend wirkt, sondern auch die Stressantwort des Körpers dämpft. Nach dem Konsum von MDMA braucht der Körper jedoch mehrere Wochen, um wieder genügend Serotonin zu produzieren. Bis dahin können bei den Konsumierenden Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Ängste auftreten.
Einen MDMA Konsum gänzlich ohne Risiken gibt es wohl nicht. Jede Pille ist anders bezüglich der Dosierung und der Wirkstoffe oder chemischen Zusammensetzung. Falls Sie das Risiko noch weiter minimieren wollen, gibt es die Möglichkeit, die Substanz, die Sie nehmen wollen, in einem Drug-Checking bestimmen zu lassen. https://www.infodrog.ch/de/hilfe-finden/substanzwarnungen.html. Unter diesem Link finden Sie die aktuellen Substanzwarnungen und unter »Drug Checking vor Ort» die entsprechenden Adressen. Interessante Infos zum Thema Safer Use finden sie ausserdem unter diesem Link: https://www.saferparty.ch/substanzen/mdma
Mehr Fragen zu Ecstasy
Ich habe vor vier Tagen viel getrunken und MDMA konsumiert, insgesamt 300 mg. Nach 30 min wurden meine Augen gross, der Kiefer hat hin und her geschoben und ich hatte üble Halluzinationen. Seitdem bin ich deprimiert. Ich bin habe Kopfschmerzen und kann mich nicht konzentrieren. Was ist mit mir los?
Mein Abstieg - wie Alkohol und Drogen mein Leben verändert haben. Ich sehne mich so sehr nach einem normalen Leben. Was kann ich tun?
Drang zum Übertreiben - Cannabis, MDMA, Koks, Amphetamin… Wie schafft man es, geregelt zu konsumieren?
Fragen von Betroffenen
Ich spiele seit einiger Zeit in Online-Casinos und habe schon eine Menge Geld verloren. Kann man sich bei allen Online-Casinos aufs Mal sperren lassen?
Guten Tag Als 15 Jähriger habe ich angefangen täglich zu kiffen. Aus heutiger Sicht aus dem Grund, weil ich ein enorm schlechtes Selbstwertgefühl hatte/habe. Der Rausch verstärkte oft mein schlechtes Selbstwertgefühl und war oft nicht nur Genuss sondern eine Flucht vor Zerstreutheit im Alltag und ein Verstecken vor der Realität. Mit 18 wollte ich aufhören und habe es dann 2-3 Jahre lang probiert. Etliche Tagebucheinträge in denen ich beschrieb wie gerne ich aufhören würde zu Kiffen, begleiten mich im Kampf gegen den Teufelskreis der Antriebslosigkeit. Mit 21 habe ich es dann schlussendlich mehr oder weniger geschafft mich aus der Abhängigkeit zu befreien und nur noch gelegentlich gekifft, um mich jedes Mal zu vergewissern, dass es mir wirklich nicht gut tut. Die Lust bleibt..., aber mittlerweile mit 24 habe ich genug Erfahrung, um es bleiben zu lassen. Mittlerweile ist ja ziemlich bekannt, welche negativen Folgen ein exzessiver Konsum von Cannabis in Jugendjahren hat und was für bleibende Schäden dadurch für die Psychische Gesundheit und gewisse Hirnkapazitäten entstehen. Ich beobachte auch bei mir diverse negative Auswirkungen. Nun frage ich mich, ob es nicht eine Möglichkeit gibt solche "Fehlvernetzungen" und die psychische Instabilität mit Übungen oder sonst etwas zu therapieren. Ich habe dazu leider nichts Schlaues gefunden, ich könnte mir vorstellen, dass es ganz Vielen ähnlich geht. LG
Hallo, Ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage die vielleicht auch nicht hier hin passt. Aber ich habe einfach nichts dazu im Internet gefunden. Ich gehe gerne am Wochenende mal Feiern, wo ich relative viele verschiedene Drogen nehme. Im Alltag nehme ich keine Drogen. Ich arbeite als Sexarbeiterin und hatte am Tag nachdem feiern einen Gast der meinen Urin trinken wollte. Ich war zwar schon nüchtern irgendwie, allerdings weiß ich auch das Drogen lange im Urin Nachweisbar sind. Wisst ihr ob man beim trinken des Urins etwas merken könnte? Bzw ob es gesundheitlich für zb sehr alte Menschen bedenklich wäre?