Hallo ich hab eine Frage ich habe 1,5 Jahre konsumiert. Kokain mdma Amphetamine und Alkohol. Ich hatte 3 mal eine Überdosis von Amphetamine hab sie aber überlebt ohne ins Krankenhaus gegangen zu sein. Ich habe alleine einen Entzug gemacht. Und bin seit 1,5 Jahren clean. Allerdings ist geblieben ein betrübtes Bewusstsein Kreislauf Probleme Unruhe nervösität Panikattacken bei Stress und Zucker und Koffein. Dauer müde Schwindel. Sehprobleme Ich würde so gerne wieder im Einklang mit mir sein Leben wie ich es davor getan habe unbeschwert Bitte kann mir einer sagen was ich tun kann ob das wieder verschwindet und ob ich wieder meinen Werten nach gehen kann. Danke 💞

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Ich kann Sie nur beglückwünschen, dass es Ihnen vor 1.5 Jahren gelungen ist, die Drogen zu entziehen und seitdem abstinent zu bleiben. Sie sind diesen Weg möglicherweise bis jetzt ganz alleine gegangen. Vielleicht hat die Unterstützung von Ihren Nächsten Ihnen Mut gemacht und Sie darin bestärkt. Die Symptome, die Sie nach dem Entzug immer noch spüren, belasten Sie und behindern Sie dabei, Ihr Leben zu gestalten.

Sie beschreiben einen sehr intensiven Drogenkonsum. Möglicherweise gab es ja vor diesem schon psychische Probleme, Ängste, Unsicherheiten, die durch den Konsum in den Hintergrund getreten sind. Denkbar ist, dass diese in ähnlicher oder veränderter Ausprägung wieder aufgetaucht sind, nachdem Sie aufgehört haben, Drogen zu konsumieren. Die Wahrnehmung des Lebens verändert sich ja sehr, wenn man Drogen genommen hat. Man kann vieles ausblenden und unangenehme Gefühle überdecken. Ohne Drogen fällt dieser Filter weg und man ist dem Leben wieder stärker ausgesetzt. Vielleicht haben Sie inzwischen mit anderen Menschen Kontakt als zu Konsumzeiten, stellen an sich höhere Ansprüche und möchten wieder mehr erreichen. Das wiederum ist ja positiv und kann ein Motor für weitere Entwicklungen sein, macht das Leben aber vielleicht auch etwas anstrengender.

Vermutlich ist es jetzt eine gute Idee, sich nun an Fachleute zu wenden. Ich empfehle Ihnen, einen Termin bei einer Psychiaterin oder einem Psychiater zu vereinbaren, um Ihre Symptome abklären zu lassen und zu schauen, was Ihnen helfen könnte. Allenfalls könnte auch eine Psychotherapie Ihre Symptome, die ja auch auf Stress hindeuten, positiv beeinflussen. Die Suchtberatung in Ihrer Nähe kann Ihnen sicherlich helfen, eine Fachperson zu finden, die sich mit dem Thema Sucht auskennt.


Fragen von Betroffenen

Alles was ich mache, mache ich suchtmässig... Ich bin ein sehr introvertierter Mensch und liebe es sachen für mich allenie zu machen. ich denke angefangen hat es schon als kind ich konnte nicht eingach ein buch lesen sonder las in jeder schulpause und jeder freien minute, bis ich keine bücher mehr fand.. dann entdeckte ich computerspiele und zockte so oft ich konnte (da ich eher klug bin leidete die schule nicht wirklich, ich bemühte mich zwar kaum hausaufgaben aber schaffte sie trotzdem immer mit guter note... dann suchtete ich handyspiele und nun haufenweise animes ich wollte auch schon aufhören animes zu schauen und dchte ich könnte stttdessen eine sprache lernen... es endete jedoch damit dass ich in jeder freien minute japanisch lernte bis ich mit nähen begann und dieses sehr exzessiv machte bis ich nichts mehr zum nähen fand und mich wieder den anime zuwand da ich diese nun in originalsprache mit untertitel besser verstand... nun meine frage wie kann ich etwas weniger suchtmässig machen? ist es eine sucht wenn sich das suchtobjekt alle jahre wieder ändert und die gesundheit, schlaf und leistung nicht (oder nur kaum von sehr gut auf gut) beeinträchtigt?

Hilfe, ich bin Kokain süchtig. Ich habe Angst, dass ich nicht aufhören kann bevor es zu spät wird…

Ich nehme jetzt seit ca 2 Jahren GBL zu mir, nun bin ich mal wieder auf kalten Entzug. Ist es normal, dass man bei einem kalten Entzug Albträume bekommt?

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