Mein Freund trinkt beinahe täglich Bier, immer nach der Arbeit. Er fährt auch alkoholisiert Auto, was ich hasse. Ist er Alkoholiker?
Mein Freund trinkt beinahe täglich Bier, immer nach der Arbeit. Manchmal nur 2 kleine Bier aber oft auch 4-5 kleine oder 3 grosse (5dl) mich stört das sehr, da er so auch Auto fährt und immer nach Alkohol stinkt. Öfters habe ich mit ihm gesprochen und er sagte immer, er sei ja nicht besoffen und kann auch ohne. Nun hat er aber angefangen heimlich zu trinken, habe mehrere Verstecke gefunden. Die Abmachung war, unter der Woche kein Alkohol mehr, aber er hat dies nur eine Woche geschafft.
Ist er Alkoholiker? Ich bin der Meinung ganz klar ja und habe ihm gesagt er soll sich Hilfe holen, sonst bin ich weg.
Was meint ihr?
Vielen Dank schon mal für eure Antworten :thumbsup:
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Guten Tag Sole87 und willkommen im Forum von SafeZone.
Sie stellen die Frage, ob Ihr Freund Alkoholiker ist. In der Tat deutet einiges darauf hin, dass er zumindest einen problematischen Alkoholkonsum hat. Über die Frage, ob jemand Alkoholiker ist, wird allerdings oft und heftig gestritten, ohne dass diese Diskussion irgendwo hinführt.
Was mich beeindruckt und mir auch wichtiger erscheint: offenbar haben Sie eine klare Haltung, welches Ausmass an Alkoholkonsum Sie tolerieren wollen und was für Sie nicht mehr drinliegt.
Und Sie scheinen auch bereit, die Konsequenzen zu ziehen, wenn sich das Verhalten Ihres Freundes nicht ändert.
Ich hoffe, Sie kommen hier in einen Austausch mit anderen userInnen, die ähnliche Erfahrungen gemacht habe. Zudem kann ich Ihnen die Mailberatung von SafeZone empfehlen, falls Sie sich mit einer Fachperson über Ihre Situation austauschen möchten.
Freundliche Grüsse
Mehr Fragen zu Alkohol
Der Mann meiner Schwester trinkt und wird manchmal auch aggressiv und abwertend gegenüber den Kindern. Was kann man als Schwester tun um ihnen zu helfen?
Hallo Ich trinke seit Jahren regelmässig, vor allem Wein.(w 60 Jahre - 60 Kg). Ich mache regelmässig den Dry-January, es fällt mir nicht allzu leicht, aber ich schaffe es. Mein Alkoholkonsum liegt bereits im problematischen Bereich (Ampel gelb). Trinke nicht täglich. Im Schnitt 3 x (manchmal 4x) pro Woche 2 - 5 Standardgetränke pro Abend. Im Moment bin ich nicht dazu bereit ganz zu verzichten. Würde aber sehr gerne reduzieren. Ich nehme es mir immer wieder vor, aber ich versage dauernd. Was kann ich machen, welche Strategien, welche Hilfsmittel? Vielen Dank. Gruss A.
Letztes Jahr war ich wegen meiner Sucht sechs Monate in einer Klinik. Nachher war ich arbeitslos. Jetzt habe ich wieder eine Stelle in Aussicht und ein Bewerbungsgespräch findet nächste Woche statt. Was soll ich zu dieser Lücke in meinem Lebenslauf sagen?
Fragen von Angehörigen
Mein Partner kokst. Er sagt, dass er damit aufhören möchte, aber er kann nicht. Das macht mich immer so unendlich traurig. Ich möchte ihm helfen, weiss aber nicht wie.
Ein Familienmitglied ist suchtkrank Opiate und war auch für mehrere Monate in Therapie. Als er weg war, ging es mir geistig und körperlich besser, da ich eine Co Abhängigkeit entwickelt habe. Seit er wieder Zuhause ist, lief es am Anfang sehr gut. Nur seit ca.3 Wochen merke ich das er Drogen zu sich genommen hat, ich spreche ihn ganz vernünftig an, aber er streitet alles ab. Das treibt mich zur Verzweiflung und ich werde immer unruhiger, schlafe kaum noch, meine Gedanken drehen sich nur noch darum. Weil ich es schon 4 Jahre miterlebe, wie schlimm es sein kann, wenn ein Mensch dem man Nähe steht suchtkrank ist. Ich weiss nicht mehr weiter, Versuche ruhig zu bleiben, aber meine Kontrollsucht fängt wieder an. Ich weiss nicht wie ich mit der Situation umgehen soll, mit dieser Co Abhängigkeit. Wie komme ich daraus?
Meine Freundin kifft. Bin echt am verzweifeln, hasse das Geräusch der Grasmühle und das des Anzünders… Was soll ich tun?