Hallo, mein Mann nimmt Kokain. 2 g 2-3 pro Monat. Es ist ihm und mir klar dass er süchtig ist. Aber ist es viel? Bekommt es Craving wenn er ganz aufhört? Er möchte aufhören. Jetzt haben wir demnächst einen Termin bei der Suchtberatungsstelle. Aber ich möchte verstehen wie groß das Problem ist. Danke

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Sie und Ihr Mann wünschen sich Informationen, um besser einschätzen zu können, wie schlimm das Kokainproblem Ihres Mannes ist.

Aufgrund Ihrer wenigen Angaben lässt sich keine Einschätzung vornehmen.

Grundsätzlich wird dem Kokain ein grosses psychisches Abhängigkeitspotential zugeschrieben. Wie schnell und wie stark jemand von einer Substanz abhängig wird, hängt nicht nur von der Konsummenge ab, sondern auch von den persönlichen Eigenschaften und Voraussetzungen.

Unter dem folgenden Link finden Sie die Diagnosekriterien für eine Sucht https://www.drugcom.de/drogenlexikon/abhaengigkeit/. Vielleicht helfen Ihnen diese bei der Einschätzung, ob eine Sucht vorliegen könnte.

Ob bei Ihrem Mann ein starkes Verlangen nach Kokain auftritt, wenn er aufgehört hat zu konsumieren? Diese Frage können wir Ihnen hier nicht beantworten. Vielleicht gelingt Ihrem Mann die Entwöhnung mühelos, vielleicht muss er sich mit dem Verlangen nach Kokain auseinandersetzen. Sollte dies der Fall sein, geht es darum, zu schauen, wie er damit umgehen kann und was er tun kann, damit das Verlangen erst gar nicht auftritt. Die Suchtberatung ist die richtige Stelle für alle Fragen, die bei der Entwöhnung auftauchen. Super, dass Ihr Mann schon einen Termin vereinbart hat.

Falls Sie an Hintergrundinformationen interessiert sind, kann ich Ihnen den folgenden Link empfehlen: https://www.drugcom.de/drogen/alles-ueber-kokain/topthemen-zu-kokain/


Fragen von Angehörigen

Mein Freund trinkt sehr viel - wie wird man denn Alkoholiker?

Seit ca. 2 Jahren beobachte ich und meine Geschwister, dass unsere Mutter 65 Jahre überdurchschnittlich gerne trinkt. Sie hat mir in einem Gespräch auch gesagt, dass es ca. 1/2 Flasche Wein pro Tag ist. Ich vermute teilweise könnte es aber auch mehr sein. Sie kauft sich ständig Wein, obwohl sie mehr als genügend Flaschen zu Hause hat! Wenn sie zu Besuch kommt, muss sie auch immer etwas zum trinken offeriert bekommen oder fragt nach kurzer Zeit, was wir anzubieten haben. Wenn einer meiner Geschwister sie über den Konsum anspricht und ihr sagt, sie solle ihren Konsum einschränken und alkoholfreie Tage einplanen, wird sie wütend oder blockt das Thema einfach ab. Es schwint so als wolle sie nichts an der Situation ändern. Was können wir tun?

hi Mein Vater ist drogenabhängig und meine Mom ist viel zu gestresst und hat keine Zeit, um sich darum zu kümmern. Er konsumiert nicht vor meinen Geschwistern und mir und ich dachte immer er wäre einfach ein Arschloch. Naja, bis meine Mutter mir Papiere gegeben hat, die dies widerlegen und ich auf einmal seine ganzen Symptome in der Vergangenheit und jetzt bemerke. Eigentlich will meine Mom einfach die Scheidung und ihn rausschmeißen-oder halt dass er freiwillig auszieht. Der würde uns aber niemals in Ruhe lassen und würde nicht klar kommen alleine. Deswegen ist meine Mutter auch überfordert und hat keine Ahnung was sie machen soll. Meine Frage jetzt ist: Was soll ich tun und an wen soll ich mich wenden? Der hat einfach so viel an unseren Leben kaputt gemacht und ich will einfach nicht nicht mehr so wegen ihm leben müssen. Und meine Geschwister und Mutter verdienen auch besseres.

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