Kann Kokain, einige Tage nach Einnahme, beim Küssen auf eine andere Person nachweislich übertragen werden?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Kokain ist im Blut ein bis zwei Tage und im Urin zwei bis drei Tage nachweisbar. Mittels Haaranalyse kann der Konsum von Kokain noch mehrere Monate nach Einnahme der Substanz nachgewiesen werden. Diese Angaben beziehen sich auf Personen, die selber konsumiert haben.
Urin- und Blutproben einer Person, die selber nicht konsumiert, aber jemanden geküsst hat der vor einigen Tagen Kokain genommen hat, sind mit Sicherheit negativ.
Bei Haaranalysen kann es vorkommen, dass ein Test positiv ausfällt obwohl die getestete Person nicht konsumiert hat. Das ist dann der Fall, wenn das Kokain von aussen auf das Haar übertragen wurde. Man spricht in diesem Fall von einer kontaminierten Haarprobe. Da aber einige Tage nach dem Konsum sicher keine Spuren der Substanz mehr auf der Haut oder an den Händen vorhanden sind, ist auch in diesem Fall nicht davon auszugehen, dass eine Haaranalyse ein positives Resultat liefern würde.
Es ist also höchst unwahrscheinlich, dass Kokain mehrere Tage nach dem Konsum durch Küssen von einer Person auf die andere übertragen wird.
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Mein Hintergrund / Konsumverhalten Ich bin weiblich, fast 30 Jahre alt, und arbeite nebenberuflich als DJ – dadurch bin ich regelmäßig im Nachtleben unterwegs. Mein Substanzkonsum hat sich in den letzten 9 Monaten problematisch entwickelt: Besonders zwischen September und November 2024: • Fast jedes Wochenende gefeiert, oft zwei Nächte hintereinander. • Kokain jedes Wochenende konsumiert (1–2g pro Wochenende). • Sehr wenig Schlaf (teilweise nur 3–4 Stunden pro Wochenende). • Immer häufiger Afterhours und impulsiver Konsum. • Deutliche körperliche und psychische Nebenwirkungen: Herzrasen, Schwäche, Angstzustände. Dezember 2024: • Einen Monat auf Reisen gewesen – komplett ohne Konsum. • Festgestellt, dass mein Konsum stark ans Nachtleben gekoppelt ist und nicht an meinen Alltag. Seit Januar 2025: • Regelmäßigen Kokainkonsum gestoppt. • Genieße manchmal auch nüchterne Abende zu Hause – was früher undenkbar war. • Habe beim Feiern Kokain grösstenteils durch MDMA ersetzt. • Konsumiere meistens 0,5–1,5 Pillen pro Abend (jeweils in Vierteln, alle 1–2 Stunden nachgelegt). Manchmal noch 2-3 Lines Koks zum Schluss. Und das ca. 3-4x pro Monat. • Jedes Mal nehme ich mir vor, nüchtern zu bleiben oder wenig zu konsumieren – schaffe es aber meistens nicht. • Zwischen den Events habe ich kein Konsumverlangen, aber im Clubumfeld werde ich extrem getriggert. • Gesundheitlich geht es mir aktuell okay, aber ich spüre eine deutliche Erschöpfung meines Körpers und Nervensystems. • Ich habe Angst, dass mein Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Kritische Ereignisse • Vor ca. 1,5 Monaten: Zwei Kreislaufkollapse nach Konsum von Kokain und MDMA. • Vor kurzem: Während des Feierns Pupillen fast komplett nach oben wegrutschend, sodass fast nur noch das Weiße sichtbar war. • Freunde hatten echte Angst um mich. • Diese Ereignisse haben mir bewusst gemacht, dass ich mein Konsumverhalten nicht mehr unter Kontrolle habe
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