Wie wirkt Methamphetamin, und was sind für längerfristige Auswirkungen bekannt?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Methamphetamin, kurz Meth genannt, bewirkt gesteigerte Aktivität und Schlaflosigkeit, Euphorie sowie ein Gefühl des Wohlbefindens. Die Konsumierenden fühlen sich selbstbewusst und sind gesprächig. Sie bleiben nach dem Konsum oft stundenlang, manchmal über mehrere Tage, wach, bevor sie zusammenbrechen und viele Stunden oder sogar Tage schlafen. Meth-Konsumierende sind zudem verwirrt, ängstlich und können gewalttätig werden.
Konsumierende und Süchtige hören oft auf, sich um sich selbst zu kümmern. Sie vernachlässigen ihre Gesundheit und ernähren sich sehr schlecht, da sie wenig oder keinen Appetit haben. Das kann zu gravierenden Langzeitfolgen führen. Meth-Konsum über einen längeren Zeitraum hat häufig einen Gewichtsverlust zur Folge. Die Konsumierenden werden hager und ausgemergelt. Methamphetamin bewirkt ausserdem psychische Veränderungen. Es kann zu Paranoia, Aggression, Reizbarkeit und sogar Psychosen kommen. Eine erhöhte Belastung des Herzens und eine beschleunigte Herzfrequenz erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall.
Aufgrund ihres risikoreichen Lebensstils sind Meth-Konsumierende anfällig für Krankheiten wie beispielsweise Hepatitis C, HIV und sexuell übertragbare Krankheiten. Einige leiden zudem unter einem sogenannten "Meth-Mund". Damit ist die Zerstörung der Zähne aufgrund der verminderten Speichelproduktion und dem ätzenden Charakter der Droge gemeint. Das kann dazu führen, dass Meth-Konsumierenden in der Genesungsphase alle Zähne gezogen und ersetzt werden müssen.
Mehr Fragen zu Amphetaminen
Hallo Forum, ich habe schon ein paar Fragen diesbezüglich durchgelesen aber ich bin noch auf keine richtige Antwort gestoßen. Ich konsumiere seid mehr als 10 Jahren Speed. Am Anfang war es eher nur am WE und seit ca 3 Jahren wurde es täglich. Mittlerweile kenn ich gar kein richtig drauf sein mehr. Ich konsumiere manchmal am Tag bis zu 5 Gramm ohne eine Wirkung zu erzielen. Ich nehme es über die Nase auf und mache mir Kapsel fertig, ich habe dann meistens ein kurzen Anstieg meiner Körpertemperatur aber das klingt nach kurzer Zeit wieder ab. Meistens kann ich danach schon was essen, schlafen etc. Alles was sonst nicht möglich war. Ich habe am Anfang nur 1 Gramm für ein ganzes WE gebraucht und war noch Std nach letzter Line wach. Mittlerweile könnte ich mich nach dem ziehen direkt hinlegen. Kann es passieren das der Körper eine totale Toleranz gegen Amphetamine herstellt ? Wie gerade beschrieben eine leichte Veränderung merke ich aber ich kann nach dem ziehen schlafen, essen und ein drauf sein kenn ich gar nicht mehr. Mfg
Hallo zusammen, ich konsumiere ab und zu am Wochenende Amphetamine (Speed), es gibt viele Auswirkungen auf den Körper und vor allem auf die Psyche des Konsumenten. Angefangen habe ich damit vor ca.2,5/3 Jahren. Es ist kein regelmäßiger Konsum und vor allem nicht alleine. Ich habe festgestellt, dass ich noch nie längerfristige Nebenwirkungen gespürt habe, wie zum Beispiel Depressionen, Aggressivität, leichte Veränderung der Persönlichkeit oder wovon ich schon häufig gehört habe, das Defizit im Umgang mit Menschen, zum Beispiel beim Einkaufen, wenn es darum geht mit fremden Menschen zu sprechen. Auch von körperlichen Defiziten bin ich bisher verschont worden. Dazu muss ich noch sagen, dass es auch häufiger vorgekommen ist, dass ich mehrere Wochenenden hintereinander/mehrmals an einem Wochenende etwas konsumiert habe und die Toleranzgrenze dabei auch schon angestiegen ist, also ein Indiz für zu häufigen Konsum. Trotz dessen, habe ich noch keine Erfahrung mit solchen Auswirkungen gemacht und meine Frage ist, ob das jemandem auch so geht und ob mein Körper/meine Psyche mit chemischen Drogen besser umgehen kann (baut er die Substanz besser/schneller ab? ), als es bei anderen der Fall ist. Oft hört man davon, dass man eine gesunde Psyche haben sollte und man besser von allem Chemischen und Psychoaktivem Abstand halten sollte (klar, man sollte auch so eigentlich nicht unbedingt konsumieren!), wenn man nicht fest im Leben steht, aber ehrlich gesagt, bin ich was das angeht, keine besonders stabile Person und deshalb bin ich sehr gespannt, was eure Antworten hierzu sind. --> Ich will hiermit NICHT den Konsum von Drogen verharmlosen, ich bin mir über langfristige Folgen bewusst und was Drogen im allgemeinen mit einem verursachen können! Es kann immer vorkommen, dass etwas schief geht und man in ein tiefes Loch fällt, auch bei mir persönlich schließe ich das nicht aus, Drogen sind unberechenbar! Danke schon mal im Voraus, vielleicht kennt sich ja jemand gut mit diesem Thema aus :) Mit freundlichen Grüßen
Hallo, ich konsumiere regelmässig Amphetmaine (ca. wöchentlich), gestreckt mit Koffein in Form von Pulver. Ich lasse die Drogen immer auf Fremdstoffe prüfen. Meine Frage: Welche mittel-& langfristigen negativen Folgen hat der Konsum dieser Droge? Wo kann ich mich informieren? Grüsse Konsument:)
Mehr Fragen zu Methamphetamin
Amphetamin und Methamin im Cannabis?
Warum wird hier auf dei vollkommen auf dem Vormasch befindliche Droge Crystal Meth nicht näher eingegangen.
Hey ich habe vor paar Wochen Spice und Crystal konsumiert und bin total abgekackt. Hatte Atemnot (flache Atmung), Lähmungsgefühle, war nicht mehr bei Sinn usw...meine Freunde meinten ich hatte riesen Teller und nen weit aufstehenden Mund gehabt ,war also auch nicht mehr zu sprechen . Es spielte sich ab wie in nem Film, alles hat sich gedreht, nix war mehr real, konnte Formen und Farben sehn und sowas . Hab dann heftige paranoide Zustände erlebt mit Beklemmungsgefühlen und starker Todesangst ,der ich ca 2 Stunden lang ausgesetzt war .Aufjedenfall haben paar von denen dann den Krankenwagen bestellt (in dem ich mehrmals gebrochen hab) und wurde dann eingeliefert. Das Problem ist dass ich seitdem ständig Alpträume hab, indem sich genauso ein Badtrip immer wieder sehr realistisch abspielt (worin ich auch Todesängste bekomme),ich hab starke Ängste vorm Konsum und Abneigungen vor den anderen Konsumenten, bekomme Schiss wenn ich nur an den Tag denke und muss ständig drüber nachdenken. War deswegen beim Psychologen der meinte dass ich eine ,,posttraumatische Belastungstörung" habe ....Geht es hier jemandem noch so ? Bzw. wie geht ihr mit so nem Badtrip um?
Fragen von Betroffenen
Hallo Ich bin Zuviel und zu lange in den Soziale dienste (Facebook/ Twitch / Instagram) unterwegs. Sobald ich am Handy bin, habe ich wie ein Tunnelblick und komme nur noch schwer wieder los. Sobald ich am Handy sitze, bekomme ich wie ein Tunnelblick und ich höre meine Umgebung auch nicht mehr. Mir fällt es auch schwer eine grenze zu setzen, wie lange ich am Handy sein soll. Bei den Reels sagt man sich immer wieder noch eins und dann ist Schluss. Da ich dies jedoch immer wieder sage und dann 1h später immer noch schaue, durch das verbringe ich immer mehr zeit in den Sozialen diensten. Nun habe ich eingesehen, dass dies ein Problem ist und das ich etwas ändern muss. Was für Möglichkeiten gibt es für dies wieder in den Griff zu bekommen? Wie kann man die Spirale des online Konsum durchbrechen und sich auf andere wichtiger Sachen Fokussieren?
Ich bin zur Zeit in Klinik wegen Kokain Entzug. Nun war mein Urin positiv auf PCP, aber warum - ich habe es nicht konsumiert?
Ich kiffe jedes Wochenende. Kann man deshalb sagen, dass ich süchtig bin?