Meine Partnerin hat einen (in meinen Augen) risikoreichen Alkoholkonsum. Beim essen mit Freunden werden gerne mal 5-8 Standardeinheiten konsumiert. Konzerte/Festivals/Mädels-Ausgang sind undenkbar ohne Konsum. Dabei wird nicht auf die Menge geachtet, sondern getrunken „so lange ich Lust darauf habe. Ich möchte meine Konsum nicht begrenzen und zählen, wie viele Drinks ich nehme“. Bei Gesprächen kommen wir nicht weiter. Sie fühlt sich „eingeengt“ und nicht akzeptiert. Das trinken und betrinken gehöre nun mal zu ihr, das sei ein Teil von ihr. Sie möchte ihr Verhalten nicht ändern, ich kann meine Meinung nicht ändern und ihr Trinkverhalten gutheissen/akzeptieren. Wie kann eine solche Situation gelöst werden?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Sie und Ihre Partnerin habe gegensätzliche Ansichten zum Thema Alkohol bei besonderen Gelegenheiten. Ihre Partnerin will sich dem Alkohol uneingeschränkt hingeben. Sie hingegen erwarten von ihr ein massvolles vernünftiges Trinkverhalten. Wenn Sie darüber reden, verhärten sich anscheinend die Fronten. Sie wünschen sich eine Lösung für diesen Konflikt.
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als handele sich um einen Wertekonflikt mit gegensätzlichen nicht zu vereinbarenden Haltungen. Falls Ihre Partnerin nicht bereit ist, von Ihrem Standpunkt abzurücken, ginge es darum, zu überlegen, ob Sie diesen akzeptieren können oder ob nicht. Falls nicht, welche Auswirkungen hätte das? Sie können das Verhalten Ihrer Partnerin jedenfalls nicht verändern, wenn sie dazu nicht bereit ist.
Ich weiss zu wenig über die Situation und Ihre Beziehung, um Ihnen eine Empfehlung abgeben zu können. Gerne möchte Ihnen daher ein paar Fragen und Gedanken anbieten, um die anscheinend festgefahrene Diskussion über das Thema zu öffnen. Aktuell scheint diese darum zu gehen, weniger trinken zu sollen vs. sich nicht einschränken lassen zu wollen.
- Welche Rolle spielt das Thema Freiheit, Einengung sonst noch in Ihrer Beziehung? Könnte dies auch unabhängig vom Alkoholkonsum ein Konfliktpunkt sein, über den zu sprechen sich lohnen würde.
- Könnte es sein, dass Sie unter dem Verhalten Ihrer Partnerin unter Alkoholeinfluss leiden? Ver-hält sie sich dann zu laut, zu schrill, zu entgrenzt? Ist Ihnen das peinlich? Machen Sie sich Sorgen über die möglichen negativen Folgen des übermässigen Alkoholkonsums?
- Verlieren Sie zu ihr dann den Kontakt, weil der Alkohol etwas in ihr freisetzt, das Sie gar nicht mögen?
- Flirtet Ihre Partnerin dann mit anderen und beachtet Sie gar nicht mehr gross, was ja irritieren könnte?
- Ist Ihre Partnerin eher eine Person, die sonst sehr kontrolliert ist? Kann sie nur mit Alkohol lockerlassen? Geniesst sie dann die Leichtigkeit und möchte sich diese auf keinen Fall nehmen lassen? Falls dem so wäre, ginge es vielleicht eher darum, zu verstehen, wie sich Ihre Partnerin auch ohne Alkohol unbeschwert und lustig fühlen kann. Denn gegen dieses Lebensgefühl gibt es ja an und für sich nichts einzuwenden, im Gegenteil. Vielleicht können Sie sie oder Sie beide sich gegenseitig dabei unterstützen, in eine gute Stimmung zu kommen.
Ich vermute, dass es bei Ihrem Konflikt eher darum geht, dass Ihnen das Verhalten Ihrer Partnerin Mühe macht, und weniger um die Trinkmenge. Vielleicht könnte es zu einer anderen Art der Auseinandersetzung führen, wenn Sie sie nicht für den Konsum kritisieren, sondern diesem mit fragendem Interesse und Neugier begegnen. Wenn Ihre Partnerin spürt, dass Sie versuchen, sie zu verstehen, ist sie möglicherweise auch bereit Ihre Sichtweisen, Gefühle und Sorgen angesichts des übermässigen Alkoholkonsums zu bedenken.
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