Ein Arbeitskollege hat mich um 1‘000 Franken angepumpt. Ein anderer Mitarbeiter lieh ihm gerade erst 2‘000 Franken. Die Begründung (ausstehende Krankenkassenrückzahlung) dünkt mich fadenscheinig, denn er verdient gut, ist alleinstehend. Könnte er ein Suchtproblem haben? Was tun, wie reagieren?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Ob ein Suchtproblem hinter den Geldsorgen steckt kann ich so wenig beurteilen wie Sie. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Geldknappheit nichts in Richtung Drogen-, Kauf-, Spielsucht oder ähnlichem zu tun hat. Doch wenn sich jemand in kurzen Abständen mehrmals grössere Summen bei Kollegen ausleiht ist dies Grund genug, aufmerksam hinzuschauen. Irgendein Problem hat der Arbeitskollege ja offensichtlich. Er täte besser daran, Unterstützung bei einer entsprechenden Fachperson zu suchen, statt andere um Geld zu bitten…Schulden vereinfachen seine Lage wohl kaum.
In solchen Situationen geht es nicht darum, ein süchtiges Verhalten zu beweisen oder gar eine Diagnose stellen zu wollen. Noch mehr Geld zu leihen ist allerdings auch nicht empfehlenswert. Stattdessen ist sinnvoll, das Gespräch mit der betroffenen Person zu suchen. Ideal wäre hierfür eine Person, welcher der Arbeitskollege vertraut. Gedanken, Beobachtungen und Sorgen sollten ohne Vorwurf mitgeteilt werden. Weiter wäre darauf hinzuweisen, dass künftig kein Geld mehr gegegeben, aber bei der Suche nach einer Lösung gern Hilfe angeboten wird.
Die Hoffnung besteht, dass ein offenes, freundlich geführtes Gespräch zumindest zum Nachdenken animiert. Sollte jemand ein Suchtproblem eingestehen und Bereitschaft signalisieren, sich helfen zu lassen, ist der Hinweis auf professionelle Angebote nützlich. Adressen von Beratungsstellen in der Nähe lassen sich unter https://www.safezone.ch/suchtindex.html#suchtindex finden. Eine weitere Empfehlung könnte die anonyme Mailberatung von SafeZone, https://beratung.safezone.ch/views/mailberatung/index.html, sein. Ebenfalls hilfreich und motivierend kann die Teilnahme in einer Selbsthilfegruppe sein. Nähere Informationen hierzu gibt es unter https://www.selbsthilfeschweiz.ch/shch/de.html.
Möglicherweise reagiert der Kollege trotz sorgfältigem, verständnisvollem Ansprechen mit Abwehr. Bestehen Sie in diesem Fall nicht darauf, das Thema weiter zu vertiefen. Sie haben getan, was Sie tun können. Alles Weitere liegt bei ihm.
Mehr Fragen zu Alkohol
Es fällt mir auf, dass meine Nachbarin, die alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder ist, öfter mal schwankend durchs Treppenhaus geht. Ich glaube, sie trinkt zu viel. Mir gefällt das gar nicht und ich frage mich, ob ich die KESB einschalten soll.
Anfangs konsumierte ich 2 Gläschen Wein pro Tag. Dann wurden es 3. Jetzt bin ich pro Tag bei einer 3/4 Flasche. Aber ich schaffe es zwischendurch mal 1-2 Tage ohne Alkohol. Wie schaffe ich es, nur auf 2 Gläser Wein pro Tag zu kommen? Ich habe Depressionen, und habe eine DIS. Danke für eine Antwort.
Mein Partner kokst. Er sagt, dass er damit aufhören möchte, aber er kann nicht. Das macht mich immer so unendlich traurig. Ich möchte ihm helfen, weiss aber nicht wie.
Mehr Fragen zu Cannabis
Meine Frau hatte seit ihrer Jugend Alkoholprobleme, die sie allerdings seit gut 10 Jahren nun im Griff hat (kein Verlangen mehr nach Alkohol), allerdings hat sie auch schon immer häufig Cannabis geraucht, wenn sie welches zur Verfügung hatte und nicht testen lassen musste. Auch wenn sie längere Zeit keins konsumiert, beschäftigt es sie ständig und sie denkt immer daran. Wenn sie welches hat, raucht sie pausenlos, bis alles weg ist. Sie kann es nicht einteilen oder aufheben, für z.B. eine Party oder so. Letzten Sommer hatte sie etwas mit synthetischem Stoff erhalten (Vape) und das hatte eine extreme Wrkung, sie war tagelang high und konnte kaum laufen. Nach dem Absetzen hat es noch ein paar Tage gedauert, bis sie back to normal war. Dann hatte sie von einem Bekannten Hasch bekommen, das sie irgendwie total aggressiv gemacht hat. Nach solchen Ereignissen ist sie immer für ein paar Wochen clean und ok, doch dann will sie unbedingt wieder welches haben, weil sie sagt, daß es heutzutage normal ist und sogar legal in so vielen Ländern und man sollte nicht so eine große Sache draus machen und das ganze eben locker sehen, just for fun. Fun ist es aber in meinen Augen schon lange nicht mehr. Wir verstehen uns ansonsten hervorragend und sind glücklich aber sobald die Drogen ins Spiel kommen, haben wir uns nur in den Haaren, weil sie sich dann sofort verändert in ihrer Persönlichkeit und wir dann auch nirgends hin können oder keinen Besuch haben, weil jeder sofort sieht, daß sie high ist. Ich habe ziemlich viel Verantwortung in unserer Ehe, weil ich das Geld verdiene (sie findet keinen Job), ich viele Sachen erledigen muß (sie kann kein gutes Deutsch) und sie hat auch keinen Führerschein. Sie führt den Haushalt, kocht, wäscht, putzt usw…. Was ich sehr wertvoll finde, aber irgendwie kommt es mir manchmal vor, als hätte ich eine Jugendliche mit mir leben, anstelle eine erwachsene Frau. Bin ich so konservativ im Hinblick auf Cannabis Rauchen? Ist es normal, daß eine nicht mehr ganz junge Frau (45 Jahre) vorwiegend ans kiffen denkt und wenig Initiative zeigt beim Deutsch lernen oder Arbeit finden? Ist es normal, daß sie lieber mir Rauchern, Kiffern usw. rumhängt als mit Menschen, die nicht trinken und rauchen (findet sie irgendwie langweilig und spiessig)….. Wie soll ich mich verhalten?
Unsere 15-jährige Tochter rauchte und kiffte bis jetzt nicht. Nun möchte sie CBD-Zigaretten ausprobieren, weil CBD angeblich nicht süchtig mache. Stimmt das?
Hi, ich konsumiere Cannabis. Ich rauche etwa 4 Tüten am Tag, mal mehr mal weniger. Grob kann man von etwa 1g ausgehen. Ich habe allerdings auch körperliche Schmerzen, habe eine Trigeminusneuralgie, habe viele Probleme mit meinen Narben von Operationen (Krebs), mache wegen abwechselnden kleineren Erkrankungen oft herum und dazu noch einen erheblichen Vorfall in der HWS mit leerer Bandscheibe und spinalkanalstenose. Seitdem ich Blutungen im Magen hatte (zu viel Schmerzmittel und Antibiotika) vertrage ich keine Schmerzmittel mehr. Habe aber jeden Tag schmerzen. Cannabis hilft mir da sehr. Mein Freund ist deswegen verärgert… jetzt war ich 4 Wochen am Stück wieder krank und konnte nichts machen außer sitzen, liegen, kiffen und essen kochen. Er sagt, ich wäre süchtig. Ich fühle mich nicht süchtig. Natürlich bin ich mit der Situation auch nicht wirklich zufrieden, aber es hilft gegen schmerzen und lindert meinen Kopf etwas. Ich kann auch ohne kiffen, aber dann habe ich schmerzen. Wie kann ich das meinem Freund erklären?
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Hallo zusammen Habe eine Frage.....muss am Dienstag eine Urin Probe abgeben habe aber am Samstag 0.1g Kokain konsumiert....sieht man das im Urin immer noch? PS: Habe einen sehr guten Stoffwechsel.
Mein Hintergrund / Konsumverhalten Ich bin weiblich, fast 30 Jahre alt, und arbeite nebenberuflich als DJ – dadurch bin ich regelmäßig im Nachtleben unterwegs. Mein Substanzkonsum hat sich in den letzten 9 Monaten problematisch entwickelt: Besonders zwischen September und November 2024: • Fast jedes Wochenende gefeiert, oft zwei Nächte hintereinander. • Kokain jedes Wochenende konsumiert (1–2g pro Wochenende). • Sehr wenig Schlaf (teilweise nur 3–4 Stunden pro Wochenende). • Immer häufiger Afterhours und impulsiver Konsum. • Deutliche körperliche und psychische Nebenwirkungen: Herzrasen, Schwäche, Angstzustände. Dezember 2024: • Einen Monat auf Reisen gewesen – komplett ohne Konsum. • Festgestellt, dass mein Konsum stark ans Nachtleben gekoppelt ist und nicht an meinen Alltag. Seit Januar 2025: • Regelmäßigen Kokainkonsum gestoppt. • Genieße manchmal auch nüchterne Abende zu Hause – was früher undenkbar war. • Habe beim Feiern Kokain grösstenteils durch MDMA ersetzt. • Konsumiere meistens 0,5–1,5 Pillen pro Abend (jeweils in Vierteln, alle 1–2 Stunden nachgelegt). Manchmal noch 2-3 Lines Koks zum Schluss. Und das ca. 3-4x pro Monat. • Jedes Mal nehme ich mir vor, nüchtern zu bleiben oder wenig zu konsumieren – schaffe es aber meistens nicht. • Zwischen den Events habe ich kein Konsumverlangen, aber im Clubumfeld werde ich extrem getriggert. • Gesundheitlich geht es mir aktuell okay, aber ich spüre eine deutliche Erschöpfung meines Körpers und Nervensystems. • Ich habe Angst, dass mein Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Kritische Ereignisse • Vor ca. 1,5 Monaten: Zwei Kreislaufkollapse nach Konsum von Kokain und MDMA. • Vor kurzem: Während des Feierns Pupillen fast komplett nach oben wegrutschend, sodass fast nur noch das Weiße sichtbar war. • Freunde hatten echte Angst um mich. • Diese Ereignisse haben mir bewusst gemacht, dass ich mein Konsumverhalten nicht mehr unter Kontrolle habe
Hi, wenn einmalig 3 g Kokain konsumiert werden und nach 12 Tagen ein Urinscreening ansteht, kann das Labor noch Metaboliten finden, hat jemand Erfahrung mit so einer Situation, im www unwahrscheinlich aber wer hat nach so einer Zeit einen Test gemacht
Mehr Fragen zur Glücksspielsucht
Ich fürchte, die Kontrolle zu verlieren über mein Geldspiel. Was kann ich tun?
Ich will.nicht mehr spilen aber ich kan nicht aufhören
Ich habe seit 7 Jahren eine Automatenspielsucht das immer heftiger wird. Ich habe schon sehr viel Geld verloren und die Einsätze werden immer größer obwohl ich mir immer wieder sagte das ich wenn ich schon Spiele, kontrolliert Spiele. Ich schaffe es nicht, sobald ich gewinne ist dann alles wieder weg und dann bin ich tagelang fix und fertig, Schuldgefühle und mir geht es sehr schlecht. Nun passierte es wieder und am nächsten Tag gleich nach der Arbeit wieder und solange bis ich kein Geld mehr hatte. Nun habe ich noch mehr Drang unbedingt wieder zu spielen und überlege wie ich am besten zu Geld komme. Ich denke mit allen Mitteln daran, Geld zurück zu holen, obwohl ich immer die Erfahrung machte das es nicht funktioniert weil ich immer erst aufhören kann wenn alles weg ist. Ich war schon in der Beratung öfters, Nichts bringt es. Ich fühle mich total mies. Ich weiß nicht mehr weiter.. besonders jetzt ist alles sehr schlimm nach dem heftigen Rückfällen..mein Gehirn ist nur darauf gerichtet Geld zu haben und spielen zu gehen. Aber mehr Geld, wegen 100 oder 300 Euro bin ich nicht mehr zufrieden.. furchtbar ist das,. ich habe Angst.