Wie erkenne ich, ob mein Freund geldspielsüchtig ist?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Menschen, die an einer Geldspielsucht leiden sind oft sehr geschickt darin, dies zu verheimlichen. Häufig geschieht dies aus Scham und Schuldgefühlen gegenüber sich selbst und ihren Mitmenschen. Meist machen sie Schulden in ihrem privaten Umfeld, bei Kreditbanken und erfinden Gründe, wieso sie Geld benötigen.
Ein wichtiger Hinweis auf eine Geldspielsucht sind dementsprechend Geldprobleme, für die es keine nachvollziehbare und klare Begründung gibt.
Betroffene üben sich in der Geheimhaltung und kontrollieren z. B. die Post, um zu verhindern, dass Mahnungen oder Kontoauszüge der Bank entdeckt werden.
Weiter verbringen betroffene Personen viel Zeit mit dem Spielen um Geld. Sie leiden unter Konzentrationsschwierigkeiten, sind häufig abwesend, nervös oder gereizt. Viele verlieren das Interesse an Dingen, die ihnen früher wichtig waren (Hobbys, Freundschaften, Familie, etc.).
Für Angehörige von Betroffenen ist es wichtig mit Verständnis zu reagieren. Es bringt oft nichts, den Betroffenen Vorwürfe zu machen, aber es wird empfohlen, sie direkt und offen darauf hinzuweisen, was Ihnen auffällt und worum Sie sich Sorgen machen.
Wichtig zu wissen: Auch als Angehörige kann man Hilfe bei einer Fachstelle beanspruchen, diese beraten nicht nur Spielsüchtige, sondern auch ihre Familien, Freunde oder Arbeitgeber. In der Regel ist dies kostenlos und wird auf Wunsch anonym durchgeführt.
Hier finden Sie Unterstützung, wie das Gespräch gelingt: https://www.safezone.ch/de/unterstuetzen
Adressen von Fachstellen für die Beratung von Familien, Freunden oder Arbeitgebern finden Sie auf der Webseite Suchtindex https://suchtindex.infodrog.ch/#/?offerings=16,48&specializations=5.
Oder lassen Sie sich online von uns auf SafeZone beraten: https://www.safezone.ch/de/beratung
Umfassende Informationen zum Thema Geldspielsucht finden Sie auch auf der Webseite https://www.sos-spielsucht.ch/de/
Mehr Fragen zur Glücksspielsucht
Ich will.nicht mehr spilen aber ich kan nicht aufhören
Ich möchte eine ambulante hilfe bekommen in nähe abtwil Ich habe adhs aber shwer eine gute kontakt zu finden Ich habe probelme mit btm Spielsucht und benzodiapan .
Ein Arbeitskollege hat mich um 1‘000 Franken angepumpt. Ein anderer Mitarbeiter lieh ihm gerade erst 2‘000 Franken. Die Begründung (ausstehende Krankenkassenrückzahlung) dünkt mich fadenscheinig, denn er verdient gut, ist alleinstehend. Könnte er ein Suchtproblem haben? Was tun, wie reagieren?
Fragen von Angehörigen
In unserem Freundeskreis haben wir einen langjährigen "Schulkumpel", bei dem wir ein Alkoholproblem festgestellt haben. Einer unserer Freunde hat dies vor einigen Monate bei einem Telefonat bemerkt. Unser Freund konnte sich kaum noch artikulieren. So haben wir im Freundeskreis begonnen, uns mit der Sache zu beschäftigen und dem nach zu gehen. In Gesprächen mit der Familie haben wir nun herausgefunden, dass das Thema schon seit 2 Jahren bekannt ist, aber total vermutlich schon > 5 Jahre ein Thema ist. Uns gegenüber hat der Freund eine Kulisse aufrechterhalten. Vor kurzem haben wir es geschafft ihn aus seiner Wohnung zu holen und in eine Therapie zu bringen. Er hat diese aber abgebrochen. Wir haben den Eindruck, dass er den Ernst der Lage immer noch nicht erkennt. Wir haben auch feststellen müssen, dass ganze viele Geschichten aus den letzten Jahren schlicht gelogen waren. Unser Freund hat versucht ein Bild abzugeben und es aufrecht zu erhalten - sei es bezüglich Beruf, Vermögen oder Frauen/Sexualleben. Die Frau an seiner Seite hat aufgegeben und sich getrennt. Die Schwester ist extra in die Nähe gezogen, kommt aber auch nicht zu Ihrem Bruder durch. Wir Freunde fragen uns nun, wie wir mit der Sache am Besten umgehen. Wir wissen nun von den Lügen und diese hören auch nicht auf. Wir fragen uns, ob wir mehr Klartext reden müssen, Grenzen ziehen müssen, klare Veränderungen einfordern müssen. Oder ob es richtig ist zu helfen, obwohl Therapien immer wieder abgebrochen werden. Wir wollen ganz klar helfen. Aber wir haben das Gefühl, dass es nichts bringt solange unser alter Freund seine Situation nicht erkennt und einsieht, dass es eine längere Therapie braucht. Wir glauben, dass nicht nur der Alkoholismus therapiert werden muss, sondern auch was dahintersteckt. Wir gehen von einer Depression aus, z.B. aufgrund unverarbeiteter Geschichten in der Familie und nicht eingetretener Karrierevorstellungen.
Neulich auf einer Party habe ich mich mit jemandem über Drogenerfahrungen unterhalten. Die Person erzählte mir, dass sie seit einiger Zeit ab und an Partydrogen konsumiert (ausprobiert), jedoch allgemein eher wenig davon spürt, obwohl sie dieselbe Menge "xy" einnimmt wie andere. Sie ist durchschnittlich gross und entsprechend normalgewichtig. Ich habe mich dann gefragt, worauf es denn ankommt, ob jemand bei Menge A einer Substanz "xy" bereits high wird oder erst bei Menge B und ab wann es u. U. gefährlich werden könnte. Sollte ich die Person auf der nächsten Party wieder antreffen, was könmte ich ihr raten? Ich persönlich habe da eben an die Gefahr der Überdosierung gedacht... Es gibt wohl je nach Mensch eine unterschiedliche Sensitivität gegenüber Substanzen, aber warum ist das so? Ist das neurologisch bedingt? Oder kann es evtl. auch ein psychischer Abwehrmechanismus sein? (Angst vor Kontrollverlust...) Vielen Dank im Voraus.
Mein Vater konsumiert täglich Alkohol. Vor allem mache ich mir Sorgen, weil er nichts anderes mehr ausser Kaffee, Bier und Wein trinkt. Wie spreche ich das Thema mit ihm an?