Ich nehme seit 2 Jahren Aripiprazol 20mg für meine manische depression. Nun möchte ich gerne Mdma konsumieren. Können Wechsel Wirkungen auftreten ? Hat es eine Auswirkung auf die eigentliche Wirkung?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Danke für Ihre Anfrage. Es tut uns leid, dass Sie erst jetzt eine Antwort erhalten. Wir haben sicherheitshalber noch einen Suchtmediziner zu Rate gezogen.

Sie möchten wissen, ob Sie mit Wechselwirkungen rechnen müssen, wenn Sie trotz der Behandlung mit Aripiprazol 20 mg MDMA konsumieren.

Grundsätzlich ist es wichtig zu bedenken: Wenn Sie Medikamente gegen Depressionen einnehmen und MDMA konsumieren, kann dies die Wirkung des Medikaments verändern und auch die Wirkung des MDMA beeinflussen. Es gibt aktuell keine umfassende Forschung zu allen spezifischen Wechselwirkungen zwischen Aripiprazol und MDMA. Jedoch beeinflussen beide Substanzen den Serotoninspiegel, was im Hinblick auf mögliche Wechselwirkungen ein Risiko darstellt.

Viele MDMA-Konsumenten machen die Erfahrung, dass sie nach dem kurzen Stimmungshoch für einige Tage depressive Symptome erleben, weil der Konsum von MDMA sich auf den Serotoninstoffwechsel im Gehirn auswirkt. Der Konsum von MDMA bei Personen mit einer bestehenden Depression oder bipolaren Störung ist potenziell gefährlich, da MDMA die Symptome dieser Erkrankungen verschlechtern und zu einer Verstärkung manischer oder depressiver Phasen führen kann.

Falls Sie sich entscheiden sollten, diese Risiken einzugehen, empfehlen wir Ihnen, die Safer-Use-Empfehlungen für MDMA zu beachten, die Sie unter diesem Link finden: https://www.saferparty.ch/substanzen/mdma


Fragen von Betroffenen

Ich würde gerne wissen, welche Möglichkeiten der Selbsttherapie es bei Mediensucht oder starker Abhängigkeit gibt, wenn man keine autoritäre Person hat, die den Konsum einschränken kann. Ein "kalter Entzug" von heute auf morgen habe ich in letzter Zeit häufig probiert, allerdings hat dieser nie länger als eine Woche maximal gehalten. Oder ist die Selbsttherapie der falsche Ansatz und ich sollte zu einem Arzt/Therapeut?

Da ich ab und zu trinke und auch mal zu viel, habe ich mit meinem Mann viel stress, es passiert immer, nach einer sehr stressigen arbeitswoche, wenn ich nicht abschalten kann. Ich habe vor einem Monat gesagt, dass mir fehlt mit jemandem zu sprechen und er meinte, er wolle mir besser zu hören. Bisher hat das nicht wirklich geklappt. Nun habe ich gemerkt, dass er jeden Einkauf von mir kontrolliert. Kann man mit denn Punkten. Ich kann ihn verstehen, trotzdem macht es mich wütend und fühle mich kontrolliert. Wie soll ich damit umgehen?

Warum Falle ich immer wieder in altes trinkverhalten zurück? Es gab eine Zeit, in der ich zu viel getrunken habe. Damals habe ich von einem Tag zum andern aufgehört und ein Jahr gar keinen Alkohol mehr angerührt. Dann nur bei einem Anlass und nie so, dass ich betrunken war. Seit zwei Jahren, merke ich, dass ich wenn ich Alkohol trinke, manchmal mühe habe, aufzuhören. Es ist nicht jedes Mal so, aber zu oft. Ich mag ein gutes Glas rotwein, frage mich aber, ob nur der totale Verzicht hilft oder wo kann ich Hilfe bekommen, um heraus zu finden, wieso mein trinkverhalten so ist. Hat jemand das gleiche Problem und was hat geholfen.

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