Hallo habe am Wochenende 1g Kokain konsumiert . Hab 3 Wochen Zeit dann muss ich urin abgeben und wird ins Labor geschickt. Die letzten 3 Wochenende davor habe ich ich maximal 3 Nasen gezogen. Bin ich in 3 Wochen sauber?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie erkundigen sich, ob man Ihren Kokainkonsum vom letzten Wochenende auch noch in drei Wochen im Urin nachweisen kann.

Der Abbau von Kokain läuft folgendermassen ab: Kokain wird zum grössten Teil in der Leber abgebaut. Dabei entsteht das Abbauprodukt Benzoylecgonin, das über den Urin ausgeschieden wird und daher bei einer Urinprobe als Marker dient. Je mehr Kokain konsumiert wurde, desto mehr Abbauprodukt entsteht. Dieses ist länger im Körper nachweisbar als das Kokain selbst. Die Halbwertszeit von Benzoylecgonin beträgt etwa 5 bis 8 Stunden, was bedeutet, dass sich die Konzentration im Körper in diesem Zeitraum halbiert. Die Abbaugeschwindigkeit wird durch den Stoffwechsel eines Menschen, dessen körperliche Aktivität, Alter, Flüssigkeitszufuhr und den allgemeinen Gesundheitszustand beeinflusst.

Wenn man sehr intensiv Kokain konsumiert hat, kann das Abbauprodukt sogar noch nach drei Wochen im Urin vorhanden sein. In der Regel ist es aber nach 2 bis 10 Tage ausgeschieden. Da Sie zwischen den Konsumereignissen jeweils eine Pause gemacht haben, fällt Ihre UP in drei Wochen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit negativ aus.

Möglicherweise fällt es Ihnen schwer, in bestimmten Situationen auf das Kokain zu verzichten und gehen lieber das Risiko negativer Konsequenzen ein. Haben Sie eine Idee, warum das so ist? Falls Sie interessiert sein sollten, über Ihren Konsum nachzudenken, können Sie sich bei Safezone auch persönlich beraten lassen. Unter diesem Link erhalten Sie kostenfrei eine Beratungsperson zugeteilt, mit der sich anonym austauschen können: https://www.safezone.ch/de/beratung.


Fragen von Betroffenen

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe folgende Frage: Ich habe in meiner Jugend exzessiv Alkohol getrunken und auch eine Zeit lang Marihuana geraucht. Seit nunmehr 10 Jahren trinke und rauch ich nicht mehr, versuche mich gesund zu ernähren und viel zu trinken. Jedoch merke ich seit einiger Zeit kognitive Einschränkungen. Können das Spätfolgen vom Alkoholkonsum aus der Vergangenheit sein, obwohl dies schon sehr lange zurückliegt? Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort Mit freundlichen Grüßen Berthold

Wunderschönen guten Morgen an die Community, ich wende mich heute an euch weil ich nun langsam mit meinem Rat am Ende bin und durch einige Beiträge hier mir Antworten verschaffen will. Es geht um Exotik Chats und auch mein mittlerweile schon krampfhaftes Verlangen diese zu führen. Nun es hat vor gut 10-12 Jahren angefangen. Nichts wildes, man probiert sich aus, geht ins Internet und sieht solche Plattformen und sagt sich, warum nicht. Es belief sich soweit das Recht hohe Beträge bezahlt wurden um diese Kommunikationen weiter zu führen. Über die Jahre hat sich und auch wenn es richtig blöd klingt eine Sucht entwickelt die 2 Beziehungen zerstörte und meine jetzige Ehe sehr belastet. Meine Frau glaubt mir auch dies keinen funken, das es Absicht ist was ich betreibe, zu meiner eigenen Empfindung, wenn ich auf diesen Portalen unterwegs bin auch diese seit mehreren Tagen manchmal Wochen nicht nutze, kommt irgendwann dieser drang wieder zu schreiben, Bilder zu tauschen und auch wenn ich mir selber sage, das waren wieder 50€ sagt mir etwas anderes in mir MACH WEITER. Es lässt sich echt schwer beschreiben, nun gestern hat meine Frau einen weiteren Chat gefunden und ich habe dazu auch nicht mehr gesagt woe die 3 male davor, das ich ein problem habe, es auch immer in den griff bekomme und dann doch wieder schwach werde. Hab mich jetzt schon mit sehr vielen Sachen von Meditation bis hin zu Routinen um dem entgegen zu wirken auseinander gesetzt, Foren, Podcasts zu sexualsucht mir angehört aber ich komme davon einfach nicht los. In meiner Ehe sind auch 2 Kinder mit involviert und ich will für meine Familie damit endlich aufhören mit diesem Sch***. Ich bedanke mich schonmal vorab für die Hilfe und vlt gibt es ja andere denen es auch so geht. Vielen Dank

Alkohol und Depressionen, Entzugserscheinungen: Ich bin seit einem Jahrzehnt ein Wochenendsäufer und nun abstinent. Ist es gefährlich, Speisen zu essen, die Alkohol enthalten?

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