Anfangs konsumierte ich 2 Gläschen Wein pro Tag. Dann wurden es 3. Jetzt bin ich pro Tag bei einer 3/4 Flasche. Aber ich schaffe es zwischendurch mal 1-2 Tage ohne Alkohol. Wie schaffe ich es, nur auf 2 Gläser Wein pro Tag zu kommen? Ich habe Depressionen, und habe eine DIS. Danke für eine Antwort.

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Sie haben in der letzten Zeit Ihren Alkoholkonsum gesteigert und es fällt Ihnen schwer, wieder zurück zur Konsummenge von zwei Gläsern zu finden, die für Sie akzeptabel war.

Wenn ich richtig verstehe, dann trinken Sie den Wein, um sich besser zu fühlen. Am Anfang haben die beiden Gläser ausgereicht. Inzwischen haben Sie sich an diese Alkoholmenge gewöhnt d.h. Ihr Körper hat sich angepasst, so dass die positive Wirkung nicht mehr eingetreten ist. Daher haben Sie die Alkoholmenge gesteigert, indem Sie ein Glas mehr getrunken haben.

Es ist gut, dass Sie sich schon jetzt darüber Gedanken machen, denn wenn man den Konsum auf diese Weise steigert, kann im Laufe der Zeit eine Abhängigkeit entstehen. Wenn Sie auf Nummer si-cher gehen wollen, dann empfehle ich Ihnen nicht mehr als 1 - 1.5 dl Wein d.h. ca. 10-15 g pro Tag zu trinken und an mindestens zwei Tagen alkoholfrei zu bleiben. Das ist die Menge Alkohol, die für eine Frau im Hinblick auf eine Suchtentwicklung als unbedenklich gilt.

Nun zu Ihrer Frage, wie es Ihnen gelingen kann, die Trinkmenge zu reduzieren. Bei der Menge, die Sie berichten, dürften bei Ihnen keine körperlichen Entzugserscheinungen auftreten, denn Ihr Körper braucht den Alkohol nicht, um zu funktionieren. Vielleicht ist es noch interessant, einen Selbsttest zu machen. Dieser hier ist empfehlenswert: https://www.forel-klinik.ch/alkoholtest/

Sicherlich kann es hilfreich sein, das Weniger Trinken zu planen: Überlegen Sie, an welchen Tagen es am leichtesten wäre, mit der Veränderung zu beginnen. Besorgen Sie sich allenfalls etwas feines Alkoholfreies zum Trinken. Überlegen Sie frühzeitig, wie Sie den Abend verbringen wollen. Vielleicht macht es auch Spass, sich ein neues Glas zu besorgen, das schön aussieht, in das aber nicht viel hineinpasst.

Trinkregeln sind ebenfalls nützlich z.B. vor und nach jedem Glas Alkohol ein alkoholfreies Getränk trinken, nicht alleine trinken, langsam trinken, nicht trinken bei Langeweile oder wenn es Ihnen nicht gutgeht.

Finden Sie heraus, warum der Wein am Abend so wichtig geworden ist. Geht es um Genuss, Entspannung, Abstand zu finden, weniger ängstlich zu sein, bessere Laune zu bekommen, sich weniger depressiv oder sich leichter zu fühlen. Dies alles können Trinkmotive sein und es gibt natürlich noch viele andere. Was genau ist Ihr Trinkmotiv? Was kann Ihnen helfen, die Abende ohne oder mit weniger Alkohol zu geniessen? Könnte mehr Geselligkeit Ihnen guttun, mehr Bewegung, mehr Kreativität, mehr Entspannung, mehr draussen sein …? Vielleicht kommen Ihnen gerade ganz viele Ideen. Falls nicht, fragen Sie Ihre Angehörige und Freund:innen, was diese so tun. Vielleicht ist etwas passendes für Sie dabei.


Mehr Fragen zu Alkohol

Gefangen in der Sucht des Partners - wenn ich so weiter mache, bekomme ich selber psychische Probleme. Bitte helft mir und sagt mir wie ich aus diesem Teufelskreis heraus komme.

Weil mein Alkoholkonsum überbordet ist, will und muss ich einen Entzug machen. Für mich kommt aber nicht in Frage, in eine Klinik zu gehen. Ich habe von ambulantem Entzug gehört. Gibt es Bedingungen, wie lange dauert es und wie läuft das überhaupt ab?

Hallo zusammen, mein Mann trinkt zu viel Alkohol, kommt fast täglich betrunken von Arbeit nach Hause, behauptet aber, er hätte nur EIN Feierabendbier getrunken. Das macht doch jeder, wäre ganz normal. Dann legt er sich erstmal schlafen ca. 3 h bis zum Abend. Vor dem Fernseher wird Sekt/Wein getrunken, in letzter Zeit auch zwei Flaschen. Ich trinke abends ja auch was mit. Eine Flasche würde mir aber reichen. Er macht dann immer noch eine zweite auf, obwohl ich sage, es reicht. Ich habe zufällig mitbekommen, als er sich nachts zusätzlich noch eine Dose Bier aufgemacht hat. Ich habe leere Bier/Wein und Wisky Flaschen unter seinem Bett/Schrank gefunden. Wir schlafen getrennt, weil er schnarcht und unruhig schläft. Heute morgen habe ich ihn betrunken vorgefunden, nicht das erste Mal. Eine ganze Flasche Sekt, die für den Abend vorgesehen war, ist leergetrunken. Wir haben schon oft darüber gesprochen, daß das so nicht weitergehen kann. Sexentzug als Druckmittel ist Unsinn. Das läuft schon lange nicht mehr richtig. Noch nicht mal mit Viagra. Wie auch, wenn er fast ständig betrunken ist? Ich habe ihn gebeten, sich Hilfe zu suchen. Er bagatellisiert alles, lügt und will keine Hilfe, sagt er braucht keine, er will lieber trinken. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Bitte um Hilfe!

Fragen von Betroffenen

Hallo Forum, ich habe schon ein paar Fragen diesbezüglich durchgelesen aber ich bin noch auf keine richtige Antwort gestoßen. Ich konsumiere seid mehr als 10 Jahren Speed. Am Anfang war es eher nur am WE und seit ca 3 Jahren wurde es täglich. Mittlerweile kenn ich gar kein richtig drauf sein mehr. Ich konsumiere manchmal am Tag bis zu 5 Gramm ohne eine Wirkung zu erzielen. Ich nehme es über die Nase auf und mache mir Kapsel fertig, ich habe dann meistens ein kurzen Anstieg meiner Körpertemperatur aber das klingt nach kurzer Zeit wieder ab. Meistens kann ich danach schon was essen, schlafen etc. Alles was sonst nicht möglich war. Ich habe am Anfang nur 1 Gramm für ein ganzes WE gebraucht und war noch Std nach letzter Line wach. Mittlerweile könnte ich mich nach dem ziehen direkt hinlegen. Kann es passieren das der Körper eine totale Toleranz gegen Amphetamine herstellt ? Wie gerade beschrieben eine leichte Veränderung merke ich aber ich kann nach dem ziehen schlafen, essen und ein drauf sein kenn ich gar nicht mehr. Mfg

Hallo, Mich würde es mal dringend interessieren warum lyrica (sollte eigentlich nicht so sein und mein Verlangen nach koks ist denen fast schlimmer auf koks obwohl lyrica nach dem Zeiten arzt und ich ausgeht haben nehme sehr hoch ist !!! Versteh nicht was da Vorveht vllt kann mich hier wer aufklären wie das geht gs

Was zahlt die Krankenkasse? Ich bin alkoholabhängig und möchte in eine Klinik.

Suchen Sie jemanden, dem Sie sich anvertrauen können oder der Sie berät?

Wir sind in einer anonymen Online-Beratung für Sie da.