Hallo, mein Mann nimmt Kokain. 2 g 2-3 pro Monat. Es ist ihm und mir klar dass er süchtig ist. Aber ist es viel? Bekommt es Craving wenn er ganz aufhört? Er möchte aufhören. Jetzt haben wir demnächst einen Termin bei der Suchtberatungsstelle. Aber ich möchte verstehen wie groß das Problem ist. Danke
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Sie und Ihr Mann wünschen sich Informationen, um besser einschätzen zu können, wie schlimm das Kokainproblem Ihres Mannes ist.
Aufgrund Ihrer wenigen Angaben lässt sich keine Einschätzung vornehmen.
Grundsätzlich wird dem Kokain ein grosses psychisches Abhängigkeitspotential zugeschrieben. Wie schnell und wie stark jemand von einer Substanz abhängig wird, hängt nicht nur von der Konsummenge ab, sondern auch von den persönlichen Eigenschaften und Voraussetzungen.
Unter dem folgenden Link finden Sie die Diagnosekriterien für eine Sucht https://www.drugcom.de/drogenlexikon/abhaengigkeit/. Vielleicht helfen Ihnen diese bei der Einschätzung, ob eine Sucht vorliegen könnte.
Ob bei Ihrem Mann ein starkes Verlangen nach Kokain auftritt, wenn er aufgehört hat zu konsumieren? Diese Frage können wir Ihnen hier nicht beantworten. Vielleicht gelingt Ihrem Mann die Entwöhnung mühelos, vielleicht muss er sich mit dem Verlangen nach Kokain auseinandersetzen. Sollte dies der Fall sein, geht es darum, zu schauen, wie er damit umgehen kann und was er tun kann, damit das Verlangen erst gar nicht auftritt. Die Suchtberatung ist die richtige Stelle für alle Fragen, die bei der Entwöhnung auftauchen. Super, dass Ihr Mann schon einen Termin vereinbart hat.
Falls Sie an Hintergrundinformationen interessiert sind, kann ich Ihnen den folgenden Link empfehlen: https://www.drugcom.de/drogen/alles-ueber-kokain/topthemen-zu-kokain/
Mehr Fragen zu Kokain
Hallo, ich weiß nicht mehr weiter, zu mir ich bin __ Jahre alt und mein Partner __, wir beide haben psychische Probleme und Vorerkrankungen, haben uns vor über einem Jahr auf Therapie kennen gelernt und sind ziemlich schnell auch zusammen gezogen, seit Monaten ist er sehr aggressiv und gemein zu mir. Ich habe herausgefunden das er heimlich wieder Kokain genommen hat, er hat sich auch sehr dafür entschuldigt ( war lange kokainsüchtig) allerdings hat er das kiffen wieder angefangen und mich stört das so sehr, da ich mit diesen Thema auch schlechte Erfahrungen gemacht habe da meine Schwester dadurch auch süchtig wurde, und er weiß das. Immer dreht sich alles am nur um das kiffen wir machen gefühlt gar nichts mehr weil er nur zuhause sein will und kiffen will. Ich fühl mich so alleine und ständig will er mich überreden das ich doch einfach mit rauchen soll und das ja gut ist. Er steht es sich auch nicht ein das er wieder eigentlich abhängig ist ( da es teilweise jeden Tag passiert ) Wir wollten beide das ich schwanger werde aber ich hab große Zweifel da ich nicht will das der Vater meiner Kinder täglich kifft? Oder allgemein sich alles um das Thema dreht. Ich hätt ihm schon so oft angeboten das ich ihn helfe aber er meinte immer ich übertreibe?
Letztes Jahr war ich wegen meiner Sucht sechs Monate in einer Klinik. Nachher war ich arbeitslos. Jetzt habe ich wieder eine Stelle in Aussicht und ein Bewerbungsgespräch findet nächste Woche statt. Was soll ich zu dieser Lücke in meinem Lebenslauf sagen?
Hallo habe jetzt am Wochenende 1 gramm Kokain gezogen und habe jetzt 40 Tage Zeit sauber zu werden wegen mpu . Muss ich mir sorgen machen weil ich trotzdem jetzt noch an den nächsten woch alkohol trinken werde?
Fragen von Angehörigen
Hallo! Ist es möglich, dass man durch Intimkontakt mit einer Person, die Drogen (zb Kokain) konsumiert, selbst etwas abbekommt? Angenommen dass man mit dem Mann Geschlechtsverkehr ohne Kondom hatte, inkl. oral bei ihm und natürlich auch küssen. Wenn die Person kurz vorher konsumiert hat, wäre es möglich dass man die Wirkung spürt und gegenenfslls auch negative Folgen?
Alkohol und Depressionen vom Partner: Ich kann mit seinem Alkohol-Pensum immer weniger umgehen. Und frage mich, habe ich wirklich zu wenig Verständnis für ihn?
Mein 22jähriges Göttikind lebt viele Kilometer entfernt im Ausland und hat mich vor einiger Zeit besucht. Wir pflegen ein herzliches und vertrauensvolles Verhältnis. Mein Göttikind habe ich wegen Corona viele Monate nicht gesehen. Beim Besuch fiel mir seine Gewichtsabnahme und sein extrem überschwängliches Auftreten auf. Ausserdem ging es mit bekannten Gleichaltrigen in den Ausgang, feierte bis zum nächsten Vormittag und kam Sturz betrunken heim und übergab sich zunächst. Mein Göttikind erzählte z.B. auch von Personen aus ihrem Bekanntenkreis daheim, die „harten“ Drogen konsumierten und verkauften. Wenige Wochen später besuchte ich mein Göttikind. Der Zustand war diesmal besorgniserregend: die Party am Vortag und die Arbeitswoche haben ihm so schwer zu schaffen gemacht, dass mein Göttikind völlig ausgelaugt, geschwächt und extrem müde war. Ich habe mein Göttikind noch nie so erlebt! Nun habe ich aber über ein Geschwisterteil meines Göttikindes erfahren, dass es wohl neben Cannabis auch Kokain konsumieren würde. Plötzlich sah ich die o.g. Zustände bei den 2 Treffen in einem anderen Licht. Das Geschwisterteil musste ich versprechen, die Eltern nicht zu kontaktieren. Denn es hat bereits Ärger von allen Seiten erhalten, als es den Verdacht gegenüber den Eltern und meinem Göttikind aussprach. Ich fragte bei den hiesigen Bekannten nach und sie bestätigten mir, dass mein Göttikind ihnen von seinem Kokainkonsum erzählte. Ich frag mich nun, was ich tun kann. Welche Möglichkeiten gibt es für nahestehende Bezugspersonen, bei Verdacht auf Drogenkonsum die Betroffenen darauf anzusprechen. Mein Göttikind hat es gegenüber ihrer Familie strikt abgestritten. Was kann ich tun? Muss ich auf dieser weiten Entfernung abwarten und aushalten, dass sich mein Verdacht erhärtet und mir die Hände gebunden sind? Normalerweise rede ich sehr offen und bin transparent mit ihm. Aber hier hab ich das Gefühl, dass ich auf Ärger und Ablehnung stosse, wenn ich meine Sorge anspreche. Um einen Tipp wäre ich sehr dankbar…