Suche Langzeittherapie und / oder Infos im Kt.Zürich

Hi @ll

Ich bin auf der Suche nach einer Therapie-Institution (Stationäre Langzeittherapie) im Kanton Zürich.

Es sollte sowas ähnliches sein wie z.b. die"Sennhütte" im Kanton Zug.

Hat jemand von Euch Infos oder kann mir Tipps geben? Suche etwas für sozial noch integrierte Menschen die noch funktionieren und nicht mehr "ganz unten" sind.

Bin seit Jahren auf Heroin-Substitution und möchte "neu Anfangen" .. Dringend

Vielen lieben Dank

SafeZone.ch-User schreibt:

Zusatz: nicht Heroin-Substitution sondern Sevre-Long.. Sorry


SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Guten Morgen soduxx

Substitution ist die Therapie erster Wahl und es scheint gut zu funktionieren: Super! Sie wollen einen weiteren Schritt gehen und zielen auf eine Beendigung der Substitution?

Vielleicht könnten Sie bei der Abgabestelle von Ihrer Substitution einen Termin verlangen (bei einem Suchtmediziner) zum Thema: Beendigung der Substitution.

Hier auf Seite 64 sind die Empfehlungen der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin:

http://www.ssam.ch/d8/sites/default/files/empfehlungen/empfehlungen-sgb-2012-final-05-03-2013.pdf

Es gibt auch noch eine Datenbank: https://suchtindex.infodrog.ch/ zu den Institutionen im Suchtbereich.

Ich würde Ihnen trotzdem empfehlen, mit jemandem der Sie und Ihre Lebenssituation bereits kennt, die nächsten Schritte anzudenken.

Herzlicher Gruss

Arno


Fragen von Betroffenen

Eltern und heroinsüchtig: An wen habt ihr euch gewendet? Wie habt ihr euch geholfen um da wieder raus zu kommen?

Hallo zusammen, ich konsumiere ab und zu am Wochenende Amphetamine (Speed), es gibt viele Auswirkungen auf den Körper und vor allem auf die Psyche des Konsumenten. Angefangen habe ich damit vor ca.2,5/3 Jahren. Es ist kein regelmäßiger Konsum und vor allem nicht alleine. Ich habe festgestellt, dass ich noch nie längerfristige Nebenwirkungen gespürt habe, wie zum Beispiel Depressionen, Aggressivität, leichte Veränderung der Persönlichkeit oder wovon ich schon häufig gehört habe, das Defizit im Umgang mit Menschen, zum Beispiel beim Einkaufen, wenn es darum geht mit fremden Menschen zu sprechen. Auch von körperlichen Defiziten bin ich bisher verschont worden. Dazu muss ich noch sagen, dass es auch häufiger vorgekommen ist, dass ich mehrere Wochenenden hintereinander/mehrmals an einem Wochenende etwas konsumiert habe und die Toleranzgrenze dabei auch schon angestiegen ist, also ein Indiz für zu häufigen Konsum. Trotz dessen, habe ich noch keine Erfahrung mit solchen Auswirkungen gemacht und meine Frage ist, ob das jemandem auch so geht und ob mein Körper/meine Psyche mit chemischen Drogen besser umgehen kann (baut er die Substanz besser/schneller ab? ), als es bei anderen der Fall ist. Oft hört man davon, dass man eine gesunde Psyche haben sollte und man besser von allem Chemischen und Psychoaktivem Abstand halten sollte (klar, man sollte auch so eigentlich nicht unbedingt konsumieren!), wenn man nicht fest im Leben steht, aber ehrlich gesagt, bin ich was das angeht, keine besonders stabile Person und deshalb bin ich sehr gespannt, was eure Antworten hierzu sind. --> Ich will hiermit NICHT den Konsum von Drogen verharmlosen, ich bin mir über langfristige Folgen bewusst und was Drogen im allgemeinen mit einem verursachen können! Es kann immer vorkommen, dass etwas schief geht und man in ein tiefes Loch fällt, auch bei mir persönlich schließe ich das nicht aus, Drogen sind unberechenbar! Danke schon mal im Voraus, vielleicht kennt sich ja jemand gut mit diesem Thema aus :) Mit freundlichen Grüßen

Kann es sein das ich auch nach 2 Jahren noch entzugserscheinungen habe?

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