Macht es Sinn, ein Grosskind, das Kokain konsumiert und damit dealt, anzuzeigen, damit man es vor sich selber schützen kann und auch sein Umfeld entlastet wird, da dieses die ganze Dynamik nicht mehr ertragen kann?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Wenn ich Sie richtig verstehe, macht Ihr Grosskind seiner Familie durch seinen Kokainkonsum grosse Sorgen. Es schadet sich offensichtlich selbst und will sich von niemandem helfen lassen. Sie fragen sich nun, ob das Grosskind mit einer Anzeige von Konsum und Dealen abgehalten werden kann.
Ich nehme an, dass Sie ziemlich verzweifelt sind, wenn Sie dieses Vorgehen in Erwägung ziehen. Möglicherweise erhoffen Sie sich, dass man Ihr Grosskind am Konsumieren hindern kann, indem man ihm die Droge wegnimmt. Mir kommen die folgenden Fragen in den Sinn, die vielleicht helfen könnten, sich bezüglich der Entscheidung für oder gegen eine Anzeige klarer zu werden: Ist ihr Grosskind volljährig? Konsumiert es schon lange? Wie denkt es über seinen Konsum? Woher wissen Sie, dass es dealt? Im Falle einer Anzeige wird man Sie dies fragen. Kann Ihr Enkelkind seinen alttäglichen und beruflichen Pflichten trotz Konsum noch nachkommen oder ist es abhängig von der Sozialhilfe? Wurde schon alles versucht, um mit dem Grosskind ins Gespräch zu kommen? Gibt es jemanden, der Ihm besonders nahesteht, den es besonders respektiert und der sich um ein Gespräch bemühen könnte?
Was wären die Konsequenzen, wenn es so weiter ginge wie bisher? Welche Konsequenzen hätte es, wenn Sie das Enkelkind anzeigen würden? Für das Enkelkind selbst und für Ihre Beziehung?
Ihre Frage ist für uns nicht eindeutig zu beantworten. Vielleicht könnte es für Sie hilfreich sein, die kostenlose und anonyme Online-Beratung von SafeZone (https://www.safezone.ch/de/beratung) zu nutzen, um über diese Frage nachzudenken. Hier, bei den öffentlichen Anfragen kann man Ihnen keine weiteren Fragen stellen und bei dieser komplexen Problematik braucht es für uns noch weitere Informationen, um eine Empfehlung abgeben zu können. Vielleicht könnte eine persönliche Beratung in einer Suchtberatung ebenfalls hilfreich sein. Dort könnte man mit Ihnen und Ihrer Familie die ganze Situation anschauen und eine Strategie für den Umgang damit entwickeln: https://www.infodrog.ch/de/hilfe-finden/suchtindex.html
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Ich habe mir letztens eine kleine Menge Kokain gekauft Optik und alles stimmte das Kokain war in Kristall Form aber dort war auch noch ein pulvriges streckmittel und als ich es konsumiert hab war ich auf einmal über 15 Stunden drauf könnte mir jemand eventuell sagen mit was es gestreckt sein könnte?
Mein Hintergrund / Konsumverhalten Ich bin weiblich, fast 30 Jahre alt, und arbeite nebenberuflich als DJ – dadurch bin ich regelmäßig im Nachtleben unterwegs. Mein Substanzkonsum hat sich in den letzten 9 Monaten problematisch entwickelt: Besonders zwischen September und November 2024: • Fast jedes Wochenende gefeiert, oft zwei Nächte hintereinander. • Kokain jedes Wochenende konsumiert (1–2g pro Wochenende). • Sehr wenig Schlaf (teilweise nur 3–4 Stunden pro Wochenende). • Immer häufiger Afterhours und impulsiver Konsum. • Deutliche körperliche und psychische Nebenwirkungen: Herzrasen, Schwäche, Angstzustände. Dezember 2024: • Einen Monat auf Reisen gewesen – komplett ohne Konsum. • Festgestellt, dass mein Konsum stark ans Nachtleben gekoppelt ist und nicht an meinen Alltag. Seit Januar 2025: • Regelmäßigen Kokainkonsum gestoppt. • Genieße manchmal auch nüchterne Abende zu Hause – was früher undenkbar war. • Habe beim Feiern Kokain grösstenteils durch MDMA ersetzt. • Konsumiere meistens 0,5–1,5 Pillen pro Abend (jeweils in Vierteln, alle 1–2 Stunden nachgelegt). Manchmal noch 2-3 Lines Koks zum Schluss. Und das ca. 3-4x pro Monat. • Jedes Mal nehme ich mir vor, nüchtern zu bleiben oder wenig zu konsumieren – schaffe es aber meistens nicht. • Zwischen den Events habe ich kein Konsumverlangen, aber im Clubumfeld werde ich extrem getriggert. • Gesundheitlich geht es mir aktuell okay, aber ich spüre eine deutliche Erschöpfung meines Körpers und Nervensystems. • Ich habe Angst, dass mein Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Kritische Ereignisse • Vor ca. 1,5 Monaten: Zwei Kreislaufkollapse nach Konsum von Kokain und MDMA. • Vor kurzem: Während des Feierns Pupillen fast komplett nach oben wegrutschend, sodass fast nur noch das Weiße sichtbar war. • Freunde hatten echte Angst um mich. • Diese Ereignisse haben mir bewusst gemacht, dass ich mein Konsumverhalten nicht mehr unter Kontrolle habe
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