Habe heute eine Frage bez. Drog-Checking in St. Gallen gestellt und möchte gerne einen Nachtrag machen. Was meiner Meinung nach auch für die Dringlichkeit eines solchen Angebots spricht, ist, dass laut Medien St. Gallen zur Zeit als Hochburg des Kokain Konsums bezeichnet wird. Klar, Uni , etc.. (ohne hier irgendwelche Kreise beschuldige n zu wollen, meinte nur, dass es dadurch viele junge, partyaffine Leute hat). Ausserdem haben wir ein grosses Labor hier. Ein alternativer Vorschlag wäre, das die Polizei, welche beschlagnahe Drogen ja auch testen lässt ( wenn ich richtig liege), ihre Ergebnisse der Stiftung Suchthilfe weiterleiten könnte und so zumindest vor gefährlichen Substanzen gewarnt würde. Das nur mal so als Vorschlag.

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Insbesondere wenn es um die sogenannte Schadensminderung geht, halten auch wir Drug-Checking Angebote für sehr nützlich. Zwar gab es zu den Anfang des Jahres veröffentlichten Abwasserzahlen in Bezug auf den Kokainkonsum in St.Gallen eine Korrektur nach unten, trotzdem ist St.Gallen laut dieser Hochrechnungen die Kokain-Hochburg in Europa. Von daher liegt es nahe, dass es gerade dort einen Bedarf an weiteren Angeboten in dieser Richtung geben könnte. Um ein Drug-Checking Angebot ins Leben zu rufen, bedarf es aber verschiedener Akteure und Voraussetzungen. Von daher können wir leider nicht darüber befinden, was die Suchthilfe St.Gallen diesbezüglich unternimmt. Sie als Privatperson können aber sicher auch versuchen mit zuständigen Politiker:innen Kontakt aufzunehmen und Ihre Vorschläge zu unterbreiten und möglicherweise etwas anzuregen. Vielen Dank für Ihre Anfrage und die Vorschläge.


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