Welche Geldspiele sind besonders gefährlich?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Geldspiele haben unterschiedliche Risiken. Casino-Spiele und Sportwetten gelten als besonders riskant. Lotto hingegen hat ein eher geringes Risiko.
Ob ein Spiel gefährlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab – zum Beispiel von persönlichen Eigenschaften der Spielenden.
Bei Casino-Spielen ist die schnelle Abfolge von Einsatz und Gewinn oder Verlust ein wichtiger Punkt.
Je kürzer diese Abfolge ist, desto eher kann ein Spiel süchtig machen.
Spielautomaten – auch „Slot-Maschinen“ oder „einarmiger Bandit“ genannt – haben deshalb ein besonders hohes Suchtpotenzial.
Manche Geldspiele wirken so, als ob man mit Geschick gewinnen könnte.
Das kann die Illusion verstärken, dass man durch das Spiel reich werden kann.
Ein Beispiel dafür sind Sportwetten.
Viele Menschen glauben, dass sie ihr Wissen über Sport – zum Beispiel über Fußball – nutzen können, um Geld zu gewinnen.
Studien zeigen jedoch, dass man langfristig kein Geld mit Wetten verdient – auch nicht mit guten Sportkenntnissen.
Ähnlich ist es beim sogenannten Day-Trading.
Dabei wettet man auf kurzfristige Veränderungen von riskanten Finanzprodukten.
Auch diese Form des Tradings kann süchtig machen – ähnlich wie Geldspiele.
Die finanziellen Verluste können dabei sehr hoch sein.
Fazit: Geldspiele sind keine zuverlässige Methode, um Geld zu verdienen.
Die Gewinnchancen sind immer auf der Seite der Anbieter:innen.
Langfristig gewinnen die Anbieter:innen der Spiele – und die Spielenden verlieren.
Auf der Webseite sos-spielsucht.ch finden Sie neben umfassenden Informationen auch Videos, in welchen Fachpersonen, Angehörige und Betroffene ihre Situationen schildern. Vielleicht helfen Ihnen diese Videos auch weiter: https://www.sos-spielsucht.ch/de/daruber-sprechen-hilft/andere-erzaehlen/#personen-aus-dem-sozialen-umfeld-erzahlen