Hallo Ich hatte ein Alkohol problem und trinke selten noch Alkohol, an einem Fest zum Beispiel, aber nicht mehr heimlich wie zu dieser Zeit. Nun ist es so, dass ich seit Wochen immer wieder Kopfschmerzen habe und gestern so schlimm, dass ich innerhalb kurzer Zeit, zwei Tabletten genommen habe und dadurch etwas benommen war. Nun denkt meine Familie, dass ich getrunken habe. Wie kann ich beweisen, dass es nicht so ist? Ich möchte ihnen beweisen, dass ich nicht mehr trinke, weiss aber nicht wie. Habt ihr Tipps

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Sie haben eine Lösung gefunden für Ihr Problem im Umgang mit Alkohol. Ein grosser Erfolg, auf den Sie sicher stolz sein dürfen. Welche persönlichen Stärken und Fähigkeiten stecken dahinter?

Sie haben sich dazu entschlossen in Zukunft an festlichen Anlässen mit anderen Menschen zusammen den Alkohol zu geniessen. Dahinter ist ein sinnvoller und klarer Plan erkennbar auch ein gesundes Lebensziel.

Sie berichten, dass Sie seit Wochen an Kopfschmerzen leiden und haben diese mit einem Medikament behandeln. Für die Menschen in Ihrem Umfeld ist es unter Umständen schon schwierig zu unterscheiden, aufgrund welcher Ursache das Verhalten eines Menschen anders ist. Vielleicht hilft da auch etwas Gelassenheit?

Sie sind wahrscheinlich eine Expertin und haben viel Erfahrung und können differenziert wahrnehmen und beschreiben um was es geht, bei Verhaltensänderungen. Ihr familiäres Umfeld macht im Denken eine Abkürzung, macht sich Sorgen und denkt an den Alkoholkonsum von früher. Es kann schon sehr menschlich sein, den kürzesten Weg zu nehmen im Denken. In der Praxis können wir beobachten, dass die Angehörigen oft länger benötigen als Betroffene selbst, bis sie an eine nachhaltige Veränderung glauben und daher sensibel auf vermeintliche Konsumanzeichen reagieren. Das kann für Sie natürlich verletzend sein. Darin scheint auch Energie zu sein, zu zeigen, dass es nicht so ist. Anstatt etwas beweisen zu wollen könnte folgender Gedanke auch ein Weg sein?

Wie am Anfang geschrieben haben Sie eine Problemlösung erarbeitet und das ist ein grosser Erfolg. Denken Sie bitte über alle Ihre Erfolge in der Vergangenheit nach. Welche persönlichen Stärken, Fähigkeiten und Kompetenzen stecken hinter diesen Erfolgen? Was schätzen andere an Ihnen?

Diese Fragen können helfen, den eigenen Selbstwert besser wahrzunehmen und ihn bewusst zu speisen. Langfristig kann es sinnvoll sein, eine Strategie zu entwickeln, wie Sie sich wertvoll fühlen können unabhängig davon, was andere Menschen von Ihnen denken.

Nun ist das in ein paar Sätzen schnell hingeschrieben und es könnte hilfreich sein sich für diesen Prozess ein Gegenüber zu holen. Eventuell hier in der Onlineberatung? (https://www.safezone.ch/de/beratung)

Grundsätzlich ist bei länger anhaltenden Beschwerden unbedingt eine medizinische Abklärung zu empfehlen.


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Mein 22jähriges Göttikind lebt viele Kilometer entfernt im Ausland und hat mich vor einiger Zeit besucht. Wir pflegen ein herzliches und vertrauensvolles Verhältnis. Mein Göttikind habe ich wegen Corona viele Monate nicht gesehen. Beim Besuch fiel mir seine Gewichtsabnahme und sein extrem überschwängliches Auftreten auf. Ausserdem ging es mit bekannten Gleichaltrigen in den Ausgang, feierte bis zum nächsten Vormittag und kam Sturz betrunken heim und übergab sich zunächst. Mein Göttikind erzählte z.B. auch von Personen aus ihrem Bekanntenkreis daheim, die „harten“ Drogen konsumierten und verkauften. Wenige Wochen später besuchte ich mein Göttikind. Der Zustand war diesmal besorgniserregend: die Party am Vortag und die Arbeitswoche haben ihm so schwer zu schaffen gemacht, dass mein Göttikind völlig ausgelaugt, geschwächt und extrem müde war. Ich habe mein Göttikind noch nie so erlebt! Nun habe ich aber über ein Geschwisterteil meines Göttikindes erfahren, dass es wohl neben Cannabis auch Kokain konsumieren würde. Plötzlich sah ich die o.g. Zustände bei den 2 Treffen in einem anderen Licht. Das Geschwisterteil musste ich versprechen, die Eltern nicht zu kontaktieren. Denn es hat bereits Ärger von allen Seiten erhalten, als es den Verdacht gegenüber den Eltern und meinem Göttikind aussprach. Ich fragte bei den hiesigen Bekannten nach und sie bestätigten mir, dass mein Göttikind ihnen von seinem Kokainkonsum erzählte. Ich frag mich nun, was ich tun kann. Welche Möglichkeiten gibt es für nahestehende Bezugspersonen, bei Verdacht auf Drogenkonsum die Betroffenen darauf anzusprechen. Mein Göttikind hat es gegenüber ihrer Familie strikt abgestritten. Was kann ich tun? Muss ich auf dieser weiten Entfernung abwarten und aushalten, dass sich mein Verdacht erhärtet und mir die Hände gebunden sind? Normalerweise rede ich sehr offen und bin transparent mit ihm. Aber hier hab ich das Gefühl, dass ich auf Ärger und Ablehnung stosse, wenn ich meine Sorge anspreche. Um einen Tipp wäre ich sehr dankbar…

Ich trinke seit 15 Jahren regelmäßig alkohol (bin jetzt 31) und habe nie länger als 10 Tage am Stück nicht getrunken. Jedesmal trinken bis zum Rauschzustand. Aktuell alleine auf Selbstfindungmission am reisen und ca. alle 5 Tage massiv am saufen, oft den ganzen Tag über. Jetzt ist meine Freundin zu Besuch und ich plane einen Monat lang nicht zu trinken. Heute ist Tag 10 und ich habe ein massives restless legs syndrom letzte Nacht gehabt. Kommt das vom Alkoholentzug ?

Da ich ab und zu trinke und auch mal zu viel, habe ich mit meinem Mann viel stress, es passiert immer, nach einer sehr stressigen arbeitswoche, wenn ich nicht abschalten kann. Ich habe vor einem Monat gesagt, dass mir fehlt mit jemandem zu sprechen und er meinte, er wolle mir besser zu hören. Bisher hat das nicht wirklich geklappt. Nun habe ich gemerkt, dass er jeden Einkauf von mir kontrolliert. Kann man mit denn Punkten. Ich kann ihn verstehen, trotzdem macht es mich wütend und fühle mich kontrolliert. Wie soll ich damit umgehen?

Fragen von Betroffenen

Jemand hat mir gesagt, dass ich am Morgen nach einem Rausch nicht Auto fahren soll, weil ich noch Restalkohol im Blut habe und das bei einer Kontrolle angeben würde, selbst wenn ich mich nüchtern fühle. Stimmt das wirklich?

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