Hallo, ich konsumiere regelmässig Amphetmaine (ca. wöchentlich), gestreckt mit Koffein in Form von Pulver. Ich lasse die Drogen immer auf Fremdstoffe prüfen. Meine Frage: Welche mittel-& langfristigen negativen Folgen hat der Konsum dieser Droge? Wo kann ich mich informieren? Grüsse Konsument:)

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Die stimulierende, synthetische Substanz Amphetamin, auch Speed genannt, wird meist in illegalen Labors hergestellt. Weil der Reinheitsgrad des Pulvers stark variiert und die Substanz oft Zusatzstoffe und Verunreinigungen enthält, ist die Prüfung auf Fremdstoffe sicherlich sinnvoll. Wie bei jedem Substanzenkonsum ist zudem ratsam, die Safer Use-Regeln zu beachten https://www.raveitsafe.ch/?contact_substanz=speed.

Der Amphetaminkonsum ist jedoch auch bei Einhaltung dieser Massnahmen nicht risikofrei. Bei längerem Gebrauch kann sich eine Abhängigkeit entwickeln, selbst wenn nur sporadisch und in niedriger Dosierung konsumiert wird. Regelmässiger Konsum führt zu einer Toleranzbildung – um die gewohnte Wirkung zu erzielen, muss immer mehr konsumiert werden.

Wiederholter Konsum von Amphetaminen kann mittel- und langfristig psychische sowie physische Folgen haben. Auf der psychischen Ebene äussert sich dies beispielsweise durch Gereiztheit, gesteigerte Aggressivität, mangelnde Kritikfähigkeit, Hemmungslosigkeit, Ruhelosigkeit, Erschöpfung, Angstzustände und Depression. Nicht auszuschliessen ist das Risiko von bis zu einem Monat anhaltenden Amphetamin-Psychosen mit Paranoia und Halluzinationen. Körperliche Auswirkungen können Schlafstörungen und Erschöpfungszustände, schlechte Wundheilung, Organschädigungen, ausgetrocknete Mund- und Rachenschleimhäute, Herzrhythmusstörungen, geschwächtes Immunsystem und Gewichtsverlust sein.

Weitere Informationen zu Amphetaminen sowie aktuelle Substanzwarnungen finden Sie unter https://www.safezone.ch/de/suechte-und-substanzen/amphetamin-speed und https://www.saferparty.ch/speed.html.


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Ich konsumiere seit 10 Jahren Amphetamin und mittlerweile ca. ein halbes Gramm pro Tag. Ich habe es satt und möchte ein Hallo erstmal. Ich beziehe mich auf das im Titel angegebene Thema und möchte mich bei euch bedanken für die Ratschläge vor einigen Jahren. Gleichzeitig mein aktuellen Stand berichten und vlt kann ich einigen da draussen weiterhelfen. Nun mittlerweile bin ich seit über 3 Jahren völlig clean vom Amphetamin. Ich habe im 2018 einen kalten Entzug gemacht zu Hause (war nicht gerade die beste Zeit meines Lebens) und dadurch leider den Job verloren. Nichts desto trotz habe ich weiterhin durchgehalten. Am Anfang hat sich die Sucht verlagert auf Alkohol bis es total ausser Kontrolle geriet (bis zu 2 liter Schnaps im Tag) und ich einen Alkoholentzug in der PSA Wattwil gemacht habe. Seither habe ich das Thema Alkohol im Griff, gelegentlich ein Bier und das wars, jedoch ging ich danach in die Tagesklinik in Uznach SG, was total befremdlich war und ganz ehrlich meine Psyche total entstabilisiert hat ohne das ich es mitbekommen habe. Für mich war die ganze Welt neu und ich kam mir vor wie auf Droge nach so vielen Jahren permanentem Konsum. Daher kann ich persönlich jedem empfehlen auf gewisse Institutionen zu verzichten und andere Lösungen zu finden ausnahme ist die PSA in Wattwil, das war eine der lehrreichsten Zeit meines Lebens und das Team ist erfahren wie auch wohlwollend. Was ich von der Klinik Süd nicht behaupten kann. Naja es war eine sehr schwere Zeit. In der Zwischenzeit wurde ein sehr ausgeprägtes ADHS bei mir diagnostiziert und es wurde mir diverse Metylphendidate wie Ritalin, concerta und Focalin gegeben. Natürlich erst das eine, ohne wirkung, das nächste usw.. Ich bin mittlerweile immer noch ohne Arbeit da ich mein Leben nicht mehr so im Griff habe wie mit den Amphetaminen. Naja, ich habe das eine Übel gegen ein anderes eingetauscht. Sobald ich in leicht stressige Situationen gerate kommt auch 3 Jahre später der Suchtdruck weiss nicht ob sich das jemals ändern wird oder ob man einfach lernen muss damit zu Leben. Aber manchmal muss man halt alles verlieren bevor gewisse Änderungen möglich sind. Dafür habe ich eine liebe Partnerin gefunden welche mir trotz meiner Geschichte beisteht und mich unterstützt. Nun mein Tipp an betroffene. Mich persönlich hat mein Hund gerettet. Jeden Tag mehrfach Gassi gehen und viel in der Natur sein zum Energie tanken (und nein ich bin nicht esoterisch veranlagt) Alte Kontakte überdenken und vlt die Frage stellen wer ist wirklich Freund und wer nicht, so hat sich mein ganzes Leben schritt für schritt verändert. Es ist ein langer und anstrenger Weg und vorallem an die welche beruflich erfolgreich sind mit täglichem Drogenkonsum, man sollte sich mal alles überdenken und sich selber Fragen ob es das Wert ist. Es wird nie mehr so sein wie vorher, bedeutet aber nicht das es schlechter ist,auf jeden Fall gesünder. Liebe Grüße und bleibt gesund White010

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