Mein 16-jähriger Sohn findet, Kiffen sei normal. Alle in seiner Klasse würden es tun. Ich bin da anderer Meinung. Was sagen Sie dazu?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Jugendliche befinden sich in einer Umbruchphase ihres Lebens. Die sicheren Gefilde der Kindheit haben sie verlassen, einen Platz in der Gesellschaft müssen sie erst noch finden. In dieser Zeit der Ungewissheit und der Suche gehört das Experimentieren dazu. Insofern ist es normal, dass junge Menschen sich einem gewissen Risiko aussetzen.

Demgegenüber ist es natürlich nicht so, dass das unreflektierte Austesten von Gefahren widerspruchslos hingenommen und als „normal“ bezeichnet werden sollte. Vielmehr sind Eltern in dieser Phase der Erziehung nochmal stark gefordert. Besonders wichtig ist dabei, dass die Eltern den Kontakt und den Austausch mit ihren Kindern intensiv aufrecht halten. Das heisst, Diskussionen, Aushandeln klarer Regeln, Grenzen setzen die akzeptiert werden können sind extrem wichtig und bieten Jugendlichen den Halt, den sie letztlich immer noch brauchen.

Als Vater sind Sie gefordert. Widersprüchliche Meinungen müssen mit klaren Argumenten vertreten und Gefahren benannt werden. Wenn Ihr Sohn also findet, kiffen sei normal, dann erinnern Sie ihn daran, dass es dabei auch darum geht wann, wieviel, mit wem und weshalb er diese Substanz konsumieren will. Sicher hilft es sehr, ihn ernst zu nehmen und danach zu fragen, was ihm das Kiffen bedeutet. Auch wenn es manchmal viel Geduld kostet, solche Gespräche zu führen, so lohnt sich der Einsatz ganz gewiss.


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Hallo zusammen Ich kiffe schon fast 30 jahre täglich und habe nun aufgehört seit mehr als 3 Monate da ich sehr viele schicksalsschlage erleben musste im 2021. Nun habe ich so eine komische wahrnehmung im freien kam nach ca. 2 wochen abnistenz, alles wie im film und fühle mich wie dumm und nicht mehr selbstbewusst. Alles erscheint anders ich kenne zwar die umgebung jedoch fällt mir jeden tag auf, Dies war sonst nie der fall auch wenn ich mal 2 wochen im urlsub nicht rauchte. Kennt ihr das undcgeht dss wieder weg? Gruss tom

Hi, ich konsumiere Cannabis. Ich rauche etwa 4 Tüten am Tag, mal mehr mal weniger. Grob kann man von etwa 1g ausgehen. Ich habe allerdings auch körperliche Schmerzen, habe eine Trigeminusneuralgie, habe viele Probleme mit meinen Narben von Operationen (Krebs), mache wegen abwechselnden kleineren Erkrankungen oft herum und dazu noch einen erheblichen Vorfall in der HWS mit leerer Bandscheibe und spinalkanalstenose. Seitdem ich Blutungen im Magen hatte (zu viel Schmerzmittel und Antibiotika) vertrage ich keine Schmerzmittel mehr. Habe aber jeden Tag schmerzen. Cannabis hilft mir da sehr. Mein Freund ist deswegen verärgert… jetzt war ich 4 Wochen am Stück wieder krank und konnte nichts machen außer sitzen, liegen, kiffen und essen kochen. Er sagt, ich wäre süchtig. Ich fühle mich nicht süchtig. Natürlich bin ich mit der Situation auch nicht wirklich zufrieden, aber es hilft gegen schmerzen und lindert meinen Kopf etwas. Ich kann auch ohne kiffen, aber dann habe ich schmerzen. Wie kann ich das meinem Freund erklären?

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Sucht im Alter, Temesta & Schmerzmittel zuhause in kontrollierte Bahnen bekommen - ist das möglich bei einer älteren Person?

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