Mein 16-jähriger Sohn findet, Kiffen sei normal. Alle in seiner Klasse würden es tun. Ich bin da anderer Meinung. Was sagen Sie dazu?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Jugendliche befinden sich in einer Umbruchphase ihres Lebens. Die sicheren Gefilde der Kindheit haben sie verlassen, einen Platz in der Gesellschaft müssen sie erst noch finden. In dieser Zeit der Ungewissheit und der Suche gehört das Experimentieren dazu. Insofern ist es normal, dass junge Menschen sich einem gewissen Risiko aussetzen.
Demgegenüber ist es natürlich nicht so, dass das unreflektierte Austesten von Gefahren widerspruchslos hingenommen und als „normal“ bezeichnet werden sollte. Vielmehr sind Eltern in dieser Phase der Erziehung nochmal stark gefordert. Besonders wichtig ist dabei, dass die Eltern den Kontakt und den Austausch mit ihren Kindern intensiv aufrecht halten. Das heisst, Diskussionen, Aushandeln klarer Regeln, Grenzen setzen die akzeptiert werden können sind extrem wichtig und bieten Jugendlichen den Halt, den sie letztlich immer noch brauchen.
Als Vater sind Sie gefordert. Widersprüchliche Meinungen müssen mit klaren Argumenten vertreten und Gefahren benannt werden. Wenn Ihr Sohn also findet, kiffen sei normal, dann erinnern Sie ihn daran, dass es dabei auch darum geht wann, wieviel, mit wem und weshalb er diese Substanz konsumieren will. Sicher hilft es sehr, ihn ernst zu nehmen und danach zu fragen, was ihm das Kiffen bedeutet. Auch wenn es manchmal viel Geduld kostet, solche Gespräche zu führen, so lohnt sich der Einsatz ganz gewiss.
Mehr Fragen zu Cannabis
Mein Freund ist ein Kiffer, seit ich ihn kenne. Mich macht alles psychisch kaputt, aber ich liebe ihn so sehr. Was soll ich tun?
Ich fühle mich so schrecklich allein, während mein Mann seiner Sucht nach geht… wie geht es anderen Beroffenen?
Ich habe mich in einen Mann verliebt obwohl ich wusste das er Kokain konsumiert. Nun kiffe ich täglich um abzuschalten. Wie kann ich ihm und mir helfen?
Fragen von Angehörigen
Mein Lebensgef., 43J, 8 Monate Beziehung, konsumiert Kokain, seit Jahren, mittlerweile jeden 3. Tag mit zweitägen Ausfällen, verschwinden über die Nacht oder auch zwei Nächte. Reuephase, Wutausbrüche und Aggression mir gegenüber. Alles versucht - meinerseits volle Hilfestellung. Was soll ich tun??
Hallo,ich kann nicht mehr mit meinem Alkohol und Kokainsüchtigen Partner umgehen.Er trinkt jeden Tag Whisky,mindestens eine halbe Flasche bis mehr als 1 Flasche.Er kokst täglich und kifft. Er ist überall beliebt und hat sein Leben,Job und Familie im Griff.Ich halte das aber nicht mehr aus.Trennung kommt nicht in Frage,da wir ein Kind haben und ich ihm niemals das Kind über längere Zeit überlassen könnte.Will mich nicht auf ei n Psychostreit ums Kind einlasse.Er würde durchdrehen.War schon oft der Fall als ich ihn verlassen wollte.Aber vor dem kesb gibt er den Vorzeigefamilienvater.Niemand glaubt mir wie er sein kann wenn er im Rausch wütet.Was soll ich machen????
Hallo! Ist es möglich, dass man durch Intimkontakt mit einer Person, die Drogen (zb Kokain) konsumiert, selbst etwas abbekommt? Angenommen dass man mit dem Mann Geschlechtsverkehr ohne Kondom hatte, inkl. oral bei ihm und natürlich auch küssen. Wenn die Person kurz vorher konsumiert hat, wäre es möglich dass man die Wirkung spürt und gegenenfslls auch negative Folgen?