Ich habe vor zwei Wochen zu Hause einen Alkoholentzug gemacht. Ich merke, dass es mir von Tag zu Tag besser geht. Es war gar nicht so schwer, das Trinken zu stoppen und ich habe das Alkoholproblem jetzt voll im Griff. Meine Frau ist da anderer Meinung. Das ärgert mich. Was meinen Sie dazu?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Mit dem Trinken aufzuhören ist eine grosse Leistung. Dazu braucht es eine Entschlossenheit und Mut. Man kann Sie nur beglückwünschen, dass Ihnen dieser erste Schritt so gut gelungen ist. Die nächste grosse Herausforderung wird nun sein, die Abstinenz fortzusetzen. Die vielen positiven Veränderungen nach dem Trinkstopp bewirken häufig eine Art Hochstimmung. Sie schlafen vielleicht tiefer, das Essen schmeckt wieder, sie fühlen sich fitter, sehen viel besser aus, haben mehr Energie, fühlen sich so gut wie schon lange nicht mehr. In dieser Phase haben Sie möglicherweise wenig bis kein Bedürfnis zu trinken, sind von Ihrem Abstinenzziel und davon, dass Sie jetzt wirklich nie mehr trinken werden, ganz fest überzeugt. Das könnte dazu führen, dass Sie sich in diesem frühen Stadium der Abstinenz selbst überschätzen. Geniessen Sie die positive Zeit und nutzen Sie sie dazu, Ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Vielleicht indem Sie Dinge in Angriff nehmen, die liegen geblieben sind oder die Sie schon lange tun wollten, wozu die Kraft unter Alkoholeinfluss jedoch nicht ausgereicht hat. Das überzeugt sicherlich auch Ihre Frau davon, dass Sie auf einem guten Weg sind.

Bleiben Sie aufmerksam und wachsam bezüglich ihrer Gefühle. Gefühle, die durch den Alkohol unterdrückt worden sind, können sich nämlich plötzlich mit einer grossen Intensität zeigen. Versuchen Sie ehrlich zu sich selbst zu sein und sich mit dem auseinanderzusetzen, was Sie gerade erleben. Dann sind Sie gut darauf vorbereitet, wenn es einmal schwierig wird.


Fragen von Betroffenen

Hallo, Ich bin gbl süchtig. Seit 3 Jahren. Ich nehme mittlerweile bis zu 5 ml in 2 Stunden. Ich habe schon mit dem kh Kontakt und die würden mich aufnehmen. Allerdings bei meinem Konsum ist es wahrscheinlich das sie mich ins Koma legen müssen. Das will ich natürlich nicht. Ich habe schon öfter geschafft, mich selbst weit runter zu dosieren. Ohne Hilfsmittel. 0,1ml pro dosis alle 3 Tage. Ich bin immer wieder eingeknickt. Jetzt hätte ich aber im Anschluss direkt einen Platz im kh. Ich will nicht ins Koma... hat jemand einen Tipp was ich tun kann, um effektiver zu entziehen? Vielen Dank

Mein Hintergrund / Konsumverhalten Ich bin weiblich, fast 30 Jahre alt, und arbeite nebenberuflich als DJ – dadurch bin ich regelmäßig im Nachtleben unterwegs. Mein Substanzkonsum hat sich in den letzten 9 Monaten problematisch entwickelt: Besonders zwischen September und November 2024: • Fast jedes Wochenende gefeiert, oft zwei Nächte hintereinander. • Kokain jedes Wochenende konsumiert (1–2g pro Wochenende). • Sehr wenig Schlaf (teilweise nur 3–4 Stunden pro Wochenende). • Immer häufiger Afterhours und impulsiver Konsum. • Deutliche körperliche und psychische Nebenwirkungen: Herzrasen, Schwäche, Angstzustände. Dezember 2024: • Einen Monat auf Reisen gewesen – komplett ohne Konsum. • Festgestellt, dass mein Konsum stark ans Nachtleben gekoppelt ist und nicht an meinen Alltag. Seit Januar 2025: • Regelmäßigen Kokainkonsum gestoppt. • Genieße manchmal auch nüchterne Abende zu Hause – was früher undenkbar war. • Habe beim Feiern Kokain grösstenteils durch MDMA ersetzt. • Konsumiere meistens 0,5–1,5 Pillen pro Abend (jeweils in Vierteln, alle 1–2 Stunden nachgelegt). Manchmal noch 2-3 Lines Koks zum Schluss. Und das ca. 3-4x pro Monat. • Jedes Mal nehme ich mir vor, nüchtern zu bleiben oder wenig zu konsumieren – schaffe es aber meistens nicht. • Zwischen den Events habe ich kein Konsumverlangen, aber im Clubumfeld werde ich extrem getriggert. • Gesundheitlich geht es mir aktuell okay, aber ich spüre eine deutliche Erschöpfung meines Körpers und Nervensystems. • Ich habe Angst, dass mein Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Kritische Ereignisse • Vor ca. 1,5 Monaten: Zwei Kreislaufkollapse nach Konsum von Kokain und MDMA. • Vor kurzem: Während des Feierns Pupillen fast komplett nach oben wegrutschend, sodass fast nur noch das Weiße sichtbar war. • Freunde hatten echte Angst um mich. • Diese Ereignisse haben mir bewusst gemacht, dass ich mein Konsumverhalten nicht mehr unter Kontrolle habe

Hallo zusammen. Ich nehme seit Jahren 2mal im Jahr Partydroge zu mir bei 2Festivals. Nun,ich habe mit biologische Therapie(Analimumab) für Morbus Chron angefangen,die Festivals sind aber bald auch da und ich möchte in geringe Menge,wieder was Konsumieren(Koxs). Gibt es da jemand,wo Erfahrung damit hat,neben biologische Therapie solche Mittel zu sich zu nehmen?

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