Meine Freundin ist schwanger. Sie stösst bei speziellen Anlässen wie Geburtstagen, Apéroeinladungen oder beim Auswärtsessen aber gerne mit einem Glas Prosecco an und trinkt es dann auch. Schadet das unserem ungeborenen Kind nicht?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Sicherlich ist es ratsam, sich während einer Schwangerschaft Gedanken über den Alkoholkonsum zu machen. Es gibt zwar bis heute tatsächlich keine Studie, die eindeutig belegt, in der Schwangerschaft gelegentlich ein Glas Alkohol zu geniessen sei schädlich. Nicht nachweisbar bedeutet aber nicht unbedingt «harmlos». Was man nämlich bereits sicher weiss ist, dass das ungeborene Kind bei jedem Glas mittrinkt. Alkohol wandert durch die Plazenta direkt in den Körper des Ungeborenen. Um jegliches Risiko auszuschliessen, gilt daher die Empfehlung von Fachleuten, während Schwangerschaft und Stillzeit selbst auf geringe Mengen an Alkohol zu verzichten.

Ihre Freundin muss selber entscheiden, ob sie weiterhin ab und zu ein Glas Prosecco trinken oder doch lieber auf der ganz sicheren Seite sein will und den Alkoholkonsum für die nächste Zeit einstellt. Als Partner können Sie sie einladen, darüber nachzudenken. Vielleicht mögen Sie ihr als zusätzliche Motivation ein paar alkoholfreie Alternativen vorschlagen oder sie zwischendurch mit einem wohlschmeckenden, gesunden Cocktail, beispielsweise aus Frucht- oder Gemüsesäften, überraschen? Anregungen und Rezepte zum Herunterladen finden Sie unter https://shop.addictionsuisse.ch/de/alkohol/225-rezepten-fur-alkoholfreie-cocktails.html. Und... falls Ihr Wunsch ist, dass Ihre Partnerin ganz auf den Konsum von Alkohol verzichtet könnten Sie sich solidarisch zeigen und ebenfalls nichts trinken!


Fragen von Angehörigen

Mein Sohn ist Opiate Tilidin, oxycodon und zum Schluss kam noch Shore ( Heroin) hinzu. Er war 7 Monate in Therapie und hat sie erfolgreich abgeschlossen und geht wöchentlich zur Nachsorge. Seit einigen Wochen finde ich wieder Alufolie, auch innen drin schwarz, zerissene Zettel und einen braunen Stein von außen sehr hart aber innerlich wird er zu Pulver. Ich denke das es Heroin sein könnte. Ich sprach ihn an, aber er verleugnte Mal wieder alles, vorher habe ich Morphin Tabletten bei ihm gefunden. Ich sprach ihn an und er wurde sehr frech, aber sobald ich ihm zeige das ich die Sachen gefunden habe kommt immer: tut mir leid ich wollte das nicht, Mama. Ich weiss das er suchtkrank sein Leben lang sein wird und das es immer Rückfälle geben kann. Aber ich verstehe nicht sobald ich ihm die Tabletten gezeigt habe, gab er es zu. Aber vorher mich richtig anschreien. Warum gibt er es nicht zu daß er wahrscheinlich Heroin wieder raucht? Ist es aus Scham?

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Mein Freund hat mir offenbart, dass er seit einem Jahr Kokain konsumiert. Ich bin oft auf Dienstreisen. Kann es sein, dass Kokain an mir haftet und es dadurch für mich gefährlich wird, wenn am Zoll ein Drogenspürhund eingesetzt wird?

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