Kiffen und Pep - der Konsum von meinem Mann nimmt überhand und er wurde gewalttätig. Ich weiss mir leider keinen Rat mehr. Ich liebe ihn, aber das macht mich alles traurig und nervlich fertig, was soll ich tun?
Hi,
Ich habe vor fast 2 Jahren, meinem Mann geheiratet, als wir uns kennen gelernt haben, hat er mir gesagt, das er Kiffen würde, da ich davon ausgegangen bin, dass es sich um Wochenende handelt, hab ich ihm gesagt das es für mich okay ist, als ich dann zu ihm gezogen bin, hat er es auch gering gehalten, aber als wir dann verheiratet gewesen sind, hat er sein wares ich gezeigt, der Konsum von ihm nimmt überhand an und er hat die auch beim kennen lernen bereits den Konsum von Pep verschwiegen, so das alles nur auf einer Lüge aufgebaut ist. Ich rauche auch ab und an mal und nehm mir mal etwas Pep aber habe keine wahnvorstellungen oder so! Das schlimme ist, er hat bereits mehrfach Gewalt gegen mich angewendet und ich hab dann nur reaktion walten lassen in dem ich ausgezogen bin, die Polizei rufen musste und leider auch Anzeige gegen ihn erstatten musste, statt aus den ganzen sachen die passiert sind zu lernen und wie von der Drogenberatung angesprochen eine Therapie zu machen, macht er mir vorhaltungen, verdächtigt mich ich sei ein Polizei Beamte, die ganze Außenwelt würde ihn belehren den Konsum zu beenden u.v.m! Ich weiß mir leider keinen Rat mehr was ich tun soll, ich liebe ihn, aber das macht mich alles traurig und nervlich fertig, was soll ich tun?
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Hallo Alekra2016
Ich begrüsse Sie im SafeZone-Forum.
Sie haben vor rund zwei Jahren den Mann, in welchen Sie sich verliebten und den Sie als Gelegenheitskiffer einschätzten, geheiratet. Anfänglich lief alles gut, doch nach der Heirat lernten Sie sein wahres Ich kennen. Er hat nicht nur verschwiegen, dass er Pep konsumiert, sondern wurde unter Drogeneinfluss und - so vermute ich wenigstens - daraus folgenden Wahnvorstellungen gar mehrmals gewalttätig.
Sie haben ganz richtig reagiert, indem Sie die Polizei zu Hilfe gerufen und Anzeige erstattet haben. Leider sieht Ihr Mann das aber ganz anders. Er verdächtigt Sie als "Polizeibeamtin", macht Ihnen Vorhaltungen und hat sowieso den Eindruck, die ganze Welt habe sich gegen ihn und sein Konsumverhalten verschworen. Die Einsicht, dass eine Therapie angebacht wäre, scheint ihm hingegen völlig zu fehlen.
Obwohl Sie Ihren Mann nach wie vor lieben, macht Sie das alles verständlicherweise sehr traurig und ratlos. Wie soll es weitergehen? Eine ganz wichtige und zugleich schwierige Frage, die sich kaum so leicht beantworten lässt.
Liebe Alekra2016, was Sie erleben ist zermürbend, verletzend und eine enorme Belastung. Sie werden sicherlich Zeit brauchen, um zu einer Entscheidung zu kommen, was für Sie ein passender nächster Schritt wäre. Ich empfehle Ihnen daher, sich zusätzlich zu diesem Posting an unsere Mailberatung zu wenden oder Kontakt mit einer Suchtberatungsstelle aufzunehmen, um gemeinsam mit einer Fachperson herauszufinden, was für Sie das Richtige ist.
Alles Gute
Helen
Liebe Userinnen und User, Berichte über Eure Erfahrungen mit ähnlichen Situationen sowie Tipps und Ideen für Alekra2016, was sie tun könnte, sind willkommen!
Mehr Fragen zu Amphetaminen
Ich konsumiere seit 10 Jahren Amphetamin und mittlerweile ca. ein halbes Gramm pro Tag. Ich habe es satt und möchte ein Hallo erstmal. Ich beziehe mich auf das im Titel angegebene Thema und möchte mich bei euch bedanken für die Ratschläge vor einigen Jahren. Gleichzeitig mein aktuellen Stand berichten und vlt kann ich einigen da draussen weiterhelfen. Nun mittlerweile bin ich seit über 3 Jahren völlig clean vom Amphetamin. Ich habe im 2018 einen kalten Entzug gemacht zu Hause (war nicht gerade die beste Zeit meines Lebens) und dadurch leider den Job verloren. Nichts desto trotz habe ich weiterhin durchgehalten. Am Anfang hat sich die Sucht verlagert auf Alkohol bis es total ausser Kontrolle geriet (bis zu 2 liter Schnaps im Tag) und ich einen Alkoholentzug in der PSA Wattwil gemacht habe. Seither habe ich das Thema Alkohol im Griff, gelegentlich ein Bier und das wars, jedoch ging ich danach in die Tagesklinik in Uznach SG, was total befremdlich war und ganz ehrlich meine Psyche total entstabilisiert hat ohne das ich es mitbekommen habe. Für mich war die ganze Welt neu und ich kam mir vor wie auf Droge nach so vielen Jahren permanentem Konsum. Daher kann ich persönlich jedem empfehlen auf gewisse Institutionen zu verzichten und andere Lösungen zu finden ausnahme ist die PSA in Wattwil, das war eine der lehrreichsten Zeit meines Lebens und das Team ist erfahren wie auch wohlwollend. Was ich von der Klinik Süd nicht behaupten kann. Naja es war eine sehr schwere Zeit. In der Zwischenzeit wurde ein sehr ausgeprägtes ADHS bei mir diagnostiziert und es wurde mir diverse Metylphendidate wie Ritalin, concerta und Focalin gegeben. Natürlich erst das eine, ohne wirkung, das nächste usw.. Ich bin mittlerweile immer noch ohne Arbeit da ich mein Leben nicht mehr so im Griff habe wie mit den Amphetaminen. Naja, ich habe das eine Übel gegen ein anderes eingetauscht. Sobald ich in leicht stressige Situationen gerate kommt auch 3 Jahre später der Suchtdruck weiss nicht ob sich das jemals ändern wird oder ob man einfach lernen muss damit zu Leben. Aber manchmal muss man halt alles verlieren bevor gewisse Änderungen möglich sind. Dafür habe ich eine liebe Partnerin gefunden welche mir trotz meiner Geschichte beisteht und mich unterstützt. Nun mein Tipp an betroffene. Mich persönlich hat mein Hund gerettet. Jeden Tag mehrfach Gassi gehen und viel in der Natur sein zum Energie tanken (und nein ich bin nicht esoterisch veranlagt) Alte Kontakte überdenken und vlt die Frage stellen wer ist wirklich Freund und wer nicht, so hat sich mein ganzes Leben schritt für schritt verändert. Es ist ein langer und anstrenger Weg und vorallem an die welche beruflich erfolgreich sind mit täglichem Drogenkonsum, man sollte sich mal alles überdenken und sich selber Fragen ob es das Wert ist. Es wird nie mehr so sein wie vorher, bedeutet aber nicht das es schlechter ist,auf jeden Fall gesünder. Liebe Grüße und bleibt gesund White010
Drang zum Übertreiben - Cannabis, MDMA, Koks, Amphetamin… Wie schafft man es, geregelt zu konsumieren?
Hallo zusammen, ich konsumiere ab und zu am Wochenende Amphetamine (Speed), es gibt viele Auswirkungen auf den Körper und vor allem auf die Psyche des Konsumenten. Angefangen habe ich damit vor ca.2,5/3 Jahren. Es ist kein regelmäßiger Konsum und vor allem nicht alleine. Ich habe festgestellt, dass ich noch nie längerfristige Nebenwirkungen gespürt habe, wie zum Beispiel Depressionen, Aggressivität, leichte Veränderung der Persönlichkeit oder wovon ich schon häufig gehört habe, das Defizit im Umgang mit Menschen, zum Beispiel beim Einkaufen, wenn es darum geht mit fremden Menschen zu sprechen. Auch von körperlichen Defiziten bin ich bisher verschont worden. Dazu muss ich noch sagen, dass es auch häufiger vorgekommen ist, dass ich mehrere Wochenenden hintereinander/mehrmals an einem Wochenende etwas konsumiert habe und die Toleranzgrenze dabei auch schon angestiegen ist, also ein Indiz für zu häufigen Konsum. Trotz dessen, habe ich noch keine Erfahrung mit solchen Auswirkungen gemacht und meine Frage ist, ob das jemandem auch so geht und ob mein Körper/meine Psyche mit chemischen Drogen besser umgehen kann (baut er die Substanz besser/schneller ab? ), als es bei anderen der Fall ist. Oft hört man davon, dass man eine gesunde Psyche haben sollte und man besser von allem Chemischen und Psychoaktivem Abstand halten sollte (klar, man sollte auch so eigentlich nicht unbedingt konsumieren!), wenn man nicht fest im Leben steht, aber ehrlich gesagt, bin ich was das angeht, keine besonders stabile Person und deshalb bin ich sehr gespannt, was eure Antworten hierzu sind. --> Ich will hiermit NICHT den Konsum von Drogen verharmlosen, ich bin mir über langfristige Folgen bewusst und was Drogen im allgemeinen mit einem verursachen können! Es kann immer vorkommen, dass etwas schief geht und man in ein tiefes Loch fällt, auch bei mir persönlich schließe ich das nicht aus, Drogen sind unberechenbar! Danke schon mal im Voraus, vielleicht kennt sich ja jemand gut mit diesem Thema aus :) Mit freundlichen Grüßen
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