Was zahlt die Krankenkasse? Ich bin alkoholabhängig und möchte in eine Klinik.

Bin alkoholia hängig und möchte in einer Klinik. Zahlt das die Krankenkasse? Bin nur Grund Er sichert. Danke!

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Hallo greeneyes

Herzlich willkommen in unserem Forum! Sie schreiben, dass Sie wegen Ihrer Alkoholabhängigkeit in eine Klinik gehen möchten. Kompliment, es ist gut und mutig, dass Sie etwas gegen die Sucht unternehmen wollen!

Nun zu Ihrer Frage - ja, die Therapiekosten für Entzugsbehandlungen werden von der Grundversicherung übernommen. Ob Sie eventuell einen kleinen Selbstbehalt bezahlen müssten, klären Sie am besten direkt mit der entsprechenden Krankenkasse oder der Klinik Ihrer Wahl ab.

Vor einer Anmeldung wäre in Erfahrung zu bringen, welche Klinik für Sie überhaupt in Frage kommt. Je nach Angebot Ihres Wohnkantons ist beispielsweise ein ausserkantonaler Therapieplatz nur in Ausnahmefällen möglich. Falls Sie sich noch nicht für eine bestimmte Einrichtung entschieden haben, können Sie sich in beim Hausarzt, bei der Hausärztin erkundigen, welche Angebote Ihnen zur Verfügung stehen. Wenn Sie ein Hausarztmodell abgeschlossen haben, benötigen Sie sowieso eine hausärztliche Überweisung, also könnten Sie beim Arztbesuch die Gelegenheit gleich nutzen, um diese Frage zu klären.

Sollten Sie bei der Organisation des geplanten Klinikaufenthaltes Unterstützung wünschen, dann haben Sie auch die Möglichkeit, sich an eine Suchtfachstelle zu wenden. Adressen für Stellen in Ihrer Nähe finden Sie auf unserer Website unter „Hilfe vor Ort“.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens!

Helen


Fragen von Betroffenen

Guten Tag Als 15 Jähriger habe ich angefangen täglich zu kiffen. Aus heutiger Sicht aus dem Grund, weil ich ein enorm schlechtes Selbstwertgefühl hatte/habe. Der Rausch verstärkte oft mein schlechtes Selbstwertgefühl und war oft nicht nur Genuss sondern eine Flucht vor Zerstreutheit im Alltag und ein Verstecken vor der Realität. Mit 18 wollte ich aufhören und habe es dann 2-3 Jahre lang probiert. Etliche Tagebucheinträge in denen ich beschrieb wie gerne ich aufhören würde zu Kiffen, begleiten mich im Kampf gegen den Teufelskreis der Antriebslosigkeit. Mit 21 habe ich es dann schlussendlich mehr oder weniger geschafft mich aus der Abhängigkeit zu befreien und nur noch gelegentlich gekifft, um mich jedes Mal zu vergewissern, dass es mir wirklich nicht gut tut. Die Lust bleibt..., aber mittlerweile mit 24 habe ich genug Erfahrung, um es bleiben zu lassen. Mittlerweile ist ja ziemlich bekannt, welche negativen Folgen ein exzessiver Konsum von Cannabis in Jugendjahren hat und was für bleibende Schäden dadurch für die Psychische Gesundheit und gewisse Hirnkapazitäten entstehen. Ich beobachte auch bei mir diverse negative Auswirkungen. Nun frage ich mich, ob es nicht eine Möglichkeit gibt solche "Fehlvernetzungen" und die psychische Instabilität mit Übungen oder sonst etwas zu therapieren. Ich habe dazu leider nichts Schlaues gefunden, ich könnte mir vorstellen, dass es ganz Vielen ähnlich geht. LG

Mein Hintergrund / Konsumverhalten Ich bin weiblich, fast 30 Jahre alt, und arbeite nebenberuflich als DJ – dadurch bin ich regelmäßig im Nachtleben unterwegs. Mein Substanzkonsum hat sich in den letzten 9 Monaten problematisch entwickelt: Besonders zwischen September und November 2024: • Fast jedes Wochenende gefeiert, oft zwei Nächte hintereinander. • Kokain jedes Wochenende konsumiert (1–2g pro Wochenende). • Sehr wenig Schlaf (teilweise nur 3–4 Stunden pro Wochenende). • Immer häufiger Afterhours und impulsiver Konsum. • Deutliche körperliche und psychische Nebenwirkungen: Herzrasen, Schwäche, Angstzustände. Dezember 2024: • Einen Monat auf Reisen gewesen – komplett ohne Konsum. • Festgestellt, dass mein Konsum stark ans Nachtleben gekoppelt ist und nicht an meinen Alltag. Seit Januar 2025: • Regelmäßigen Kokainkonsum gestoppt. • Genieße manchmal auch nüchterne Abende zu Hause – was früher undenkbar war. • Habe beim Feiern Kokain grösstenteils durch MDMA ersetzt. • Konsumiere meistens 0,5–1,5 Pillen pro Abend (jeweils in Vierteln, alle 1–2 Stunden nachgelegt). Manchmal noch 2-3 Lines Koks zum Schluss. Und das ca. 3-4x pro Monat. • Jedes Mal nehme ich mir vor, nüchtern zu bleiben oder wenig zu konsumieren – schaffe es aber meistens nicht. • Zwischen den Events habe ich kein Konsumverlangen, aber im Clubumfeld werde ich extrem getriggert. • Gesundheitlich geht es mir aktuell okay, aber ich spüre eine deutliche Erschöpfung meines Körpers und Nervensystems. • Ich habe Angst, dass mein Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Kritische Ereignisse • Vor ca. 1,5 Monaten: Zwei Kreislaufkollapse nach Konsum von Kokain und MDMA. • Vor kurzem: Während des Feierns Pupillen fast komplett nach oben wegrutschend, sodass fast nur noch das Weiße sichtbar war. • Freunde hatten echte Angst um mich. • Diese Ereignisse haben mir bewusst gemacht, dass ich mein Konsumverhalten nicht mehr unter Kontrolle habe

Ich nehme seit 2 Jahren Aripiprazol 20mg für meine manische depression. Nun möchte ich gerne Mdma konsumieren. Können Wechsel Wirkungen auftreten ? Hat es eine Auswirkung auf die eigentliche Wirkung?

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