Was zahlt die Krankenkasse? Ich bin alkoholabhängig und möchte in eine Klinik.

Bin alkoholia hängig und möchte in einer Klinik. Zahlt das die Krankenkasse? Bin nur Grund Er sichert. Danke!

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Hallo greeneyes

Herzlich willkommen in unserem Forum! Sie schreiben, dass Sie wegen Ihrer Alkoholabhängigkeit in eine Klinik gehen möchten. Kompliment, es ist gut und mutig, dass Sie etwas gegen die Sucht unternehmen wollen!

Nun zu Ihrer Frage - ja, die Therapiekosten für Entzugsbehandlungen werden von der Grundversicherung übernommen. Ob Sie eventuell einen kleinen Selbstbehalt bezahlen müssten, klären Sie am besten direkt mit der entsprechenden Krankenkasse oder der Klinik Ihrer Wahl ab.

Vor einer Anmeldung wäre in Erfahrung zu bringen, welche Klinik für Sie überhaupt in Frage kommt. Je nach Angebot Ihres Wohnkantons ist beispielsweise ein ausserkantonaler Therapieplatz nur in Ausnahmefällen möglich. Falls Sie sich noch nicht für eine bestimmte Einrichtung entschieden haben, können Sie sich in beim Hausarzt, bei der Hausärztin erkundigen, welche Angebote Ihnen zur Verfügung stehen. Wenn Sie ein Hausarztmodell abgeschlossen haben, benötigen Sie sowieso eine hausärztliche Überweisung, also könnten Sie beim Arztbesuch die Gelegenheit gleich nutzen, um diese Frage zu klären.

Sollten Sie bei der Organisation des geplanten Klinikaufenthaltes Unterstützung wünschen, dann haben Sie auch die Möglichkeit, sich an eine Suchtfachstelle zu wenden. Adressen für Stellen in Ihrer Nähe finden Sie auf unserer Website unter „Hilfe vor Ort“.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres Vorhabens!

Helen


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Ich konsumiere seit 10 Jahren Amphetamin und mittlerweile ca. ein halbes Gramm pro Tag. Ich habe es satt und möchte ein Hallo erstmal. Ich beziehe mich auf das im Titel angegebene Thema und möchte mich bei euch bedanken für die Ratschläge vor einigen Jahren. Gleichzeitig mein aktuellen Stand berichten und vlt kann ich einigen da draussen weiterhelfen. Nun mittlerweile bin ich seit über 3 Jahren völlig clean vom Amphetamin. Ich habe im 2018 einen kalten Entzug gemacht zu Hause (war nicht gerade die beste Zeit meines Lebens) und dadurch leider den Job verloren. Nichts desto trotz habe ich weiterhin durchgehalten. Am Anfang hat sich die Sucht verlagert auf Alkohol bis es total ausser Kontrolle geriet (bis zu 2 liter Schnaps im Tag) und ich einen Alkoholentzug in der PSA Wattwil gemacht habe. Seither habe ich das Thema Alkohol im Griff, gelegentlich ein Bier und das wars, jedoch ging ich danach in die Tagesklinik in Uznach SG, was total befremdlich war und ganz ehrlich meine Psyche total entstabilisiert hat ohne das ich es mitbekommen habe. Für mich war die ganze Welt neu und ich kam mir vor wie auf Droge nach so vielen Jahren permanentem Konsum. Daher kann ich persönlich jedem empfehlen auf gewisse Institutionen zu verzichten und andere Lösungen zu finden ausnahme ist die PSA in Wattwil, das war eine der lehrreichsten Zeit meines Lebens und das Team ist erfahren wie auch wohlwollend. Was ich von der Klinik Süd nicht behaupten kann. Naja es war eine sehr schwere Zeit. In der Zwischenzeit wurde ein sehr ausgeprägtes ADHS bei mir diagnostiziert und es wurde mir diverse Metylphendidate wie Ritalin, concerta und Focalin gegeben. Natürlich erst das eine, ohne wirkung, das nächste usw.. Ich bin mittlerweile immer noch ohne Arbeit da ich mein Leben nicht mehr so im Griff habe wie mit den Amphetaminen. Naja, ich habe das eine Übel gegen ein anderes eingetauscht. Sobald ich in leicht stressige Situationen gerate kommt auch 3 Jahre später der Suchtdruck weiss nicht ob sich das jemals ändern wird oder ob man einfach lernen muss damit zu Leben. Aber manchmal muss man halt alles verlieren bevor gewisse Änderungen möglich sind. Dafür habe ich eine liebe Partnerin gefunden welche mir trotz meiner Geschichte beisteht und mich unterstützt. Nun mein Tipp an betroffene. Mich persönlich hat mein Hund gerettet. Jeden Tag mehrfach Gassi gehen und viel in der Natur sein zum Energie tanken (und nein ich bin nicht esoterisch veranlagt) Alte Kontakte überdenken und vlt die Frage stellen wer ist wirklich Freund und wer nicht, so hat sich mein ganzes Leben schritt für schritt verändert. Es ist ein langer und anstrenger Weg und vorallem an die welche beruflich erfolgreich sind mit täglichem Drogenkonsum, man sollte sich mal alles überdenken und sich selber Fragen ob es das Wert ist. Es wird nie mehr so sein wie vorher, bedeutet aber nicht das es schlechter ist,auf jeden Fall gesünder. Liebe Grüße und bleibt gesund White010

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