Meine schwester ist drogenabhängig, sie konsumiert gemeinsam mit ihrem Freund Heroin und Kokain. Was könnte ich machen?
Hallo,
Habe schon in dem anderem vorum geschrieben, wusste nicht in welche ich auch profesionelle rat bekomme, desswegen schreibe ich auch hier, ich weiss nicht meh so gut weiter, meine zwillingschwester 28 jahre alt ist leider seit 6 jahren drogenabhängig. Ich dachte am anfang es were kokain habe aber dann erfahren dass sie auch heroin raucht. Und seit ein paar monate hat sie auch mit mehr angefangen, dass heist mit kokain spritzen. Sie hatte schon 3 anfälle, halb overdose und epileptische anfälle. Sie war auch für 2 woche in einer ehnzugsklinik, leider durfte sie selber entscheiden wann sie gehn will. Sie müsste ihre medikamente ( metadon) in einer ambulante ort jeden tag abholen. Geht aber nicht regelmessig, weil ihr freund die medis in der apotheke abholt und sie von ihm nimmt. Er hat auch viele medikamente und psichofarmer zuhause und meine schwester bedient sich bei im. Leider hatten wir schon als kind drogenfälle bei unseren eltern und unser vater ist auch deswegen gestorben und meine mutter hatte letztes jahr krebs, ist dan aber wieder gesund geworden nach chemiotherapy, und lebt schon lange auch mit ner andere krankheit. Ich habe schon viel versucht, mit meiner schwester zu reden aber sie lügt viel. Ich kann einfach nicht weiter sehn wie sie sich zerstört. Was kann ich machen? Sie ist auch ein bischen naiv und glaubt an jeden der ihr was erzehlt und ist ein zu nette mensch. Aber hier bei uns in der schweiz kann man ja nicht jemand zwingen in die klinik zu gehen, sie erzählt uns viel, auch von ihre drogenproblem, wechslet aber jeden tag ihre meinung um daraus zu kommen. Das bester were glaubs wenn sie sich von ihren freund trennt aber es scheint sehr scwierig, sie lieben sich nicht mehr, nur die drogen machen dass sie sich nicht trennen. Was könnte ich machen?.
SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:
Hallo freileben
Willkommen im Forum von SafeZone, danke für Ihren Beitrag.
Sie sorgen sich verständlicherweise sehr um ihre Schwester, und wie Sie schreiben, gab es schon einige Versuche, ihr aus ihrem Drogenkonsum heraus zu helfen.
Das schwierigste scheint mir die Tatsache, dass ihre Schwester - wie Sie schreiben - selber "jeden Tag die Meinung wechselt"- für sie selber scheint die Richtung, welche sie einschlagen möchte, (noch ) nicht klar.
Und als Angehörige haben Sie tatsächlich nur begrenzte Möglichkeiten, ihr zu helfen, und dies auch nur, wenn sie es zulässt.
Falls dies allerdings der Fall sein sollte, wäre die Erstellung eines sogenannten Helfernetzes sehr sinnvoll. Das bedeutet, dass für verschiedene Bereiche Fachpersonen einbezogen werden, welche Stabilität und Verfügbarkeit sicherstellen könnten.
Einerseits könnte eine ambulante Drogentherapie hilfreich sein, um das Konsummuster und Auslöser für den Konsum anzuschauen, andererseits auch um die - wie von Ihnen beschrieben - möglicherweise schwierige Kindheit mit dem Drogenkonsum der Eltern aufzuarbeiten. Adressen finden Sie unter dem Menüpunkt "Hilfe vor Ort".
Weiter wäre eine Wohnbegleitung oder psychiatrische Spitex sinnvoll, welche aufsuchend ist und einen Kontakt gewährleistet, wenn ihre Schwester in schlechter Verfassung ist. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Helfern wäre weiter eine wichtige Voraussetzung.
Falls weitere Probleme (Finanzen, Wohnen, körperliche Gesundheit) bestehen, könnte ein weiterer Einbezug und eine Vernetzung von Fachleuten hilfreich und entlastend sein.
Manchmal kann aber auch genau das schwierig sein: Hilfe annehmen löst manchmal auch die Angst aus, Freiheit aufzugeben. Manchmal vielleicht zu recht, wenn auch nur vorübergehend.
Daher ist es für Sie vielleicht hilfreich zu wissen, dass es möglicherweise Zeit brauchen wird, bis Ihre Schwester konkrete Schritte nehmen kann, etwas zu verändern (und sie hat es ja bereits immer wieder versucht). Wenn Sie es aushalten, die Beziehung zu ihr aufrecht zu erhalten und immer wieder Hilfsangebote formulieren, tun sie schon viel.
Und da kommt der Teil, den Sie für sich tun können: Eine Angehörigenberatung, welche Sie unterstützt, auch die Selbstfürsorge bei einer so schwierigen Aufgabe nicht zu vergessen, kann Sie schützen vor zuviel Engagement und Nähe und stärken, weiterhin dranzubleiben und die Situation zu tragen. Entsprechende Angebote finden Sie entweder hier, in unserer Mailberatung oder ebenfalls bei den entsprechenden Stellen bei "Hilfe vor Ort".
Vielleicht gibt es noch Ergänzungen, Ideen oder Vorschläge von den Usern aus dem Forum, was für Sie hilfreich sein könnte?
Ich wünsche Ihnen viel Kraft.
Herzliche Grüsse
SafeZone-Carla
Mehr Fragen zu Heroin
Mein Freund nimmt seit fünf Jahren keine Drogen mehr, hat aber immer noch Methadon. In letzter Zeit spricht er davon, das Methadon weglassen zu wollen. Er sei sicher, nie mehr in die Drogen zu geraten. Ich habe aber Angst, dass er rückfällig werden könnte. Mache ich mir zu viele Sorgen?
Ich hatte 2 8mg Subutextabletten. Ich hab von Dienstag bis Donnerstag abend subutex konsumiert teilweise sublingual teilweise nasal. Dienstag und Mittwoch hab ich die 1. Tablette konsumiert und Donnerstag über den Tag verteilt die zweite 8mg Tablette. Nun zu meiner Frage wenn ich heute Samstag Vormittag mir eine Plombe heroin hole und die nasal konsumiere habe ich dann überhaupt eine Wirkung oder klebt das Subu noch so an den Rezeptoren oder wie auch immer, dass ich keine wirkung hätte?
Bin im Methadon program. Habe aber starke Schmerzen nach Wirbelsäulen Versteifung. Kann ich zum Methadon 60mg noch ein 60mg retadierte srom nehmen? Besten Dank für Ihre Antwort. Grüsse.
Mehr Fragen zu Kokain
Ich bin zur Zeit in Klinik wegen Kokain Entzug. Nun war mein Urin positiv auf PCP, aber warum - ich habe es nicht konsumiert?
Mein Partner kämpft gegen seine Kokainsucht. Er hat Angst, die Stelle zu verlieren wenn das bekannt wird. Ich unterstütze ihn, damit niemand etwas merkt und schaue auch, dass er vor der Arbeit nichts nimmt. Eine Freundin behauptet, das sei schon Co-Abhängigkeit. Hat sie Recht?
ich bin 18 und ich konsumiere seit über 6 monaten täglich kokain und ketamin. ich war mal heroin abhängig und habe immer noch sehr starken suchtdruck obwohl ich über 100 tage clean davon bin. ich würde gerne etwas weniger konsumieren weil ich nicht bereit für den ganzen entzug bin aber ich schaffe es nicht, im gegenteil ich konsumiere immer wie mehr. das liegt daran das ich psychisch sehr unstabil bin und unter anderem borderline habe. habt ihr tipps ??
Fragen von Angehörigen
Mein Freund trinkt beinahe täglich Bier, immer nach der Arbeit. Er fährt auch alkoholisiert Auto, was ich hasse. Ist er Alkoholiker?
Meine Partnerin ist ein sehr lieber Mensch. Leider trinkt sie öfters zu viel und handelt sich damit Probleme ein. Nachher hat sie ein schlechtes Gewissen und verspricht, nie mehr so viel trinken zu wollen. Der gute Vorsatz hält aber immer nur ein paar Tage. Wieso kann sie nicht einfach aufhören?
Hallo zusammen, mein Mann trinkt zu viel Alkohol, kommt fast täglich betrunken von Arbeit nach Hause, behauptet aber, er hätte nur EIN Feierabendbier getrunken. Das macht doch jeder, wäre ganz normal. Dann legt er sich erstmal schlafen ca. 3 h bis zum Abend. Vor dem Fernseher wird Sekt/Wein getrunken, in letzter Zeit auch zwei Flaschen. Ich trinke abends ja auch was mit. Eine Flasche würde mir aber reichen. Er macht dann immer noch eine zweite auf, obwohl ich sage, es reicht. Ich habe zufällig mitbekommen, als er sich nachts zusätzlich noch eine Dose Bier aufgemacht hat. Ich habe leere Bier/Wein und Wisky Flaschen unter seinem Bett/Schrank gefunden. Wir schlafen getrennt, weil er schnarcht und unruhig schläft. Heute morgen habe ich ihn betrunken vorgefunden, nicht das erste Mal. Eine ganze Flasche Sekt, die für den Abend vorgesehen war, ist leergetrunken. Wir haben schon oft darüber gesprochen, daß das so nicht weitergehen kann. Sexentzug als Druckmittel ist Unsinn. Das läuft schon lange nicht mehr richtig. Noch nicht mal mit Viagra. Wie auch, wenn er fast ständig betrunken ist? Ich habe ihn gebeten, sich Hilfe zu suchen. Er bagatellisiert alles, lügt und will keine Hilfe, sagt er braucht keine, er will lieber trinken. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Bitte um Hilfe!