Ich bin substituiert mit Subutex und konsumiere manchmal noch Kokain. Ist diese Mischung gefährlich? Was passiert wenn ich diese Substanzen mische und was sind die Risiken?

SafeZone.ch hat diese Frage beantwortet:

Sie fragen sich, ob Sie mit Ihrem Beikonsum von Kokain ein Risiko eingehen und sich möglicherweise schaden. Grundsätzlich gilt: Eine risikolose Kombination von Drogen gibt es nicht.

Kokain wirkt stimulierend auf das zentrale Nervensystem, das Opioid Subutex wirkt dämpfend – somit sind die Wirkungen gegenteilig. Der Mischkonsum von Opioiden mit Stimulanzien (wie Kokain, Amphetamin) belastet den Körper und das Herz-Kreislauf-System stark. Die Wirkungen können sich gegenseitig überdecken, sodass sie subjektiv schwächer empfunden werden. Es kann sein, dass Sie deshalb nicht merken, wie stark Ihr Körper belastet ist und das Risiko für Überdosierung steigt.

Vermutlich haben Sie irgendwann die Entscheidung für eine Substitution mit Subutex getroffen, um Ihre Lebensqualität zu verbessern. Das Kokain spielt aber neuerdings oder nach wie vor eine Rolle in Ihrem Leben. Was genau möchten Sie mit dem Kokainkonsum erreichen? Welches Bedürfnis möchten Sie damit befriedigen? Bräuchten Sie allenfalls eine höhere Dosis Subutex, damit Sie sich besser fühlen? Oder könnte es hilfreich sein, mit jemandem über die Situation zu sprechen?

Falls der Kokainkonsum für Sie als unverzichtbar erscheint, empfehlen wir Ihnen, sich bei Ihrer Substitutionsstelle zu erkundigen. Dort kennt man Ihre Situation und Ihre medizinische Vorgeschichte und kann Ihnen allenfalls eine entsprechende Einschätzung geben, wie sie am besten damit umgehen.


Mehr Fragen zu Heroin

Eltern und heroinsüchtig: An wen habt ihr euch gewendet? Wie habt ihr euch geholfen um da wieder raus zu kommen?

Mein Sohn ist Opiate Tilidin, oxycodon und zum Schluss kam noch Shore ( Heroin) hinzu. Er war 7 Monate in Therapie und hat sie erfolgreich abgeschlossen und geht wöchentlich zur Nachsorge. Seit einigen Wochen finde ich wieder Alufolie, auch innen drin schwarz, zerissene Zettel und einen braunen Stein von außen sehr hart aber innerlich wird er zu Pulver. Ich denke das es Heroin sein könnte. Ich sprach ihn an, aber er verleugnte Mal wieder alles, vorher habe ich Morphin Tabletten bei ihm gefunden. Ich sprach ihn an und er wurde sehr frech, aber sobald ich ihm zeige das ich die Sachen gefunden habe kommt immer: tut mir leid ich wollte das nicht, Mama. Ich weiss das er suchtkrank sein Leben lang sein wird und das es immer Rückfälle geben kann. Aber ich verstehe nicht sobald ich ihm die Tabletten gezeigt habe, gab er es zu. Aber vorher mich richtig anschreien. Warum gibt er es nicht zu daß er wahrscheinlich Heroin wieder raucht? Ist es aus Scham?

Ein Familienmitglied ist suchtkrank Opiate und war auch für mehrere Monate in Therapie. Als er weg war, ging es mir geistig und körperlich besser, da ich eine Co Abhängigkeit entwickelt habe. Seit er wieder Zuhause ist, lief es am Anfang sehr gut. Nur seit ca.3 Wochen merke ich das er Drogen zu sich genommen hat, ich spreche ihn ganz vernünftig an, aber er streitet alles ab. Das treibt mich zur Verzweiflung und ich werde immer unruhiger, schlafe kaum noch, meine Gedanken drehen sich nur noch darum. Weil ich es schon 4 Jahre miterlebe, wie schlimm es sein kann, wenn ein Mensch dem man Nähe steht suchtkrank ist. Ich weiss nicht mehr weiter, Versuche ruhig zu bleiben, aber meine Kontrollsucht fängt wieder an. Ich weiss nicht wie ich mit der Situation umgehen soll, mit dieser Co Abhängigkeit. Wie komme ich daraus?

Mehr Fragen zu Kokain

Mein Freund und ich konsumieren seit monaten Kokain (1g/Tag/Person) Ich möchte nun aufhören weil ich eine Charakterveränderung und Empathielosigkeit bei mir entdeckt habe die mir gar nicht gefällt. Mein Freund hat letzte Nacht eine Flasche Vodka getrunken und wurde sehr aggressiv und gewalttätig. Ich habe ihn gezwungen so viel Kokain zu schnupfen bis er wieder normal wird. Er hat wegen mir ein wichtiges Meeting heute verpasst. Heute am Abend wiederholte sich die Szene mit Vodka und Aggressivität. Auf Kokain lieben wir uns aber wenn ich aufhören will und er nicht, hat eine Beziehung überhaupt eine Chance?

Kokain und Alkohol beim Partner - wie kann ich ihm helfen damit aufzuhören, ohne mich selber kaputt zu machen ?

Hallo, ich weiß nicht mehr weiter, zu mir ich bin __ Jahre alt und mein Partner __, wir beide haben psychische Probleme und Vorerkrankungen, haben uns vor über einem Jahr auf Therapie kennen gelernt und sind ziemlich schnell auch zusammen gezogen, seit Monaten ist er sehr aggressiv und gemein zu mir. Ich habe herausgefunden das er heimlich wieder Kokain genommen hat, er hat sich auch sehr dafür entschuldigt ( war lange kokainsüchtig) allerdings hat er das kiffen wieder angefangen und mich stört das so sehr, da ich mit diesen Thema auch schlechte Erfahrungen gemacht habe da meine Schwester dadurch auch süchtig wurde, und er weiß das. Immer dreht sich alles am nur um das kiffen wir machen gefühlt gar nichts mehr weil er nur zuhause sein will und kiffen will. Ich fühl mich so alleine und ständig will er mich überreden das ich doch einfach mit rauchen soll und das ja gut ist. Er steht es sich auch nicht ein das er wieder eigentlich abhängig ist ( da es teilweise jeden Tag passiert ) Wir wollten beide das ich schwanger werde aber ich hab große Zweifel da ich nicht will das der Vater meiner Kinder täglich kifft? Oder allgemein sich alles um das Thema dreht. Ich hätt ihm schon so oft angeboten das ich ihn helfe aber er meinte immer ich übertreibe?

Fragen von Betroffenen

Suche Langzeittherapie und / oder Infos im Kt.Zürich

Hilfe, ich bin Kokain süchtig. Ich habe Angst, dass ich nicht aufhören kann bevor es zu spät wird…

Guten Tag Als 15 Jähriger habe ich angefangen täglich zu kiffen. Aus heutiger Sicht aus dem Grund, weil ich ein enorm schlechtes Selbstwertgefühl hatte/habe. Der Rausch verstärkte oft mein schlechtes Selbstwertgefühl und war oft nicht nur Genuss sondern eine Flucht vor Zerstreutheit im Alltag und ein Verstecken vor der Realität. Mit 18 wollte ich aufhören und habe es dann 2-3 Jahre lang probiert. Etliche Tagebucheinträge in denen ich beschrieb wie gerne ich aufhören würde zu Kiffen, begleiten mich im Kampf gegen den Teufelskreis der Antriebslosigkeit. Mit 21 habe ich es dann schlussendlich mehr oder weniger geschafft mich aus der Abhängigkeit zu befreien und nur noch gelegentlich gekifft, um mich jedes Mal zu vergewissern, dass es mir wirklich nicht gut tut. Die Lust bleibt..., aber mittlerweile mit 24 habe ich genug Erfahrung, um es bleiben zu lassen. Mittlerweile ist ja ziemlich bekannt, welche negativen Folgen ein exzessiver Konsum von Cannabis in Jugendjahren hat und was für bleibende Schäden dadurch für die Psychische Gesundheit und gewisse Hirnkapazitäten entstehen. Ich beobachte auch bei mir diverse negative Auswirkungen. Nun frage ich mich, ob es nicht eine Möglichkeit gibt solche "Fehlvernetzungen" und die psychische Instabilität mit Übungen oder sonst etwas zu therapieren. Ich habe dazu leider nichts Schlaues gefunden, ich könnte mir vorstellen, dass es ganz Vielen ähnlich geht. LG

Suchen Sie jemanden, dem Sie sich anvertrauen können oder der Sie berät?

Wir sind in einer anonymen Online-Beratung für Sie da.